Wie schreibt ihr?

Ragoon
Abend Leute,
ich wollte mal wissen, wie ihr schreibt. Ich bezieh mich jetzt nicht darauf, ob ihr mit PC, Kulli oder was weiß ich schreibt, sondern: wie geht ihr beim Schreiben eurer Geschichten, Gedichte usw. vor? Habt ihr einen Plan im Kopf oder schreibt ihr spontan? Stellt ihr euch die Dinge bildlich vor?
Sry, wenn es das Thema schon gibt.
Valandir
Ich schreib einfach drauf los, wenn cih anfang hab ich meist nur eine Grundidee oder garnichts im kopf. Und meistens bearbeite ichd ann die Teile ^^. Und ich stell mir auch meistens alles im Kopf vor, wie die Leser sich das vorstellen können. Und wenn cih finde das man sich das nicht vorstellen kann, außer man slebst überarbeite ich das, aber meistens kommen trotzdem stellen, die man sich nciht vorstellen kann wenn ich häufig meien Fehler mache ^^".
Daenerys
Als ich ein Kind war, hab ich immer einfach drauf los geschrieben. Das Ergebnis waren zig Tausend Anfänge verschiedener Geschichten, die nie zu Ende geführt wurden (als ich noch keinen PC hatte, hab ich sogar Titelbilder gekritzelt, ohne eine Geschichte dazu zu schreiben ... oder diese wurde nach einer Seite abgebrochen ...)
Mittlerweile habe ich aber immer ein Konzept im Kopf. Während der Entwicklung einer Storyline kommen immer mehr Ideen hinzu, und dieses Konzept wird komplett. Ich schreibe es als Sammlung von Fragmenten und Details in ein Büchlein oder direkt ins Dokument, um mich daran orientieren zu können. Das ermöglicht es mir, eine Geschichte auch zu Ende zu schreiben, denn wenn ich überhaupt keinen Plan habe, wird nichts daraus. Solche Detailsammlungen machen es mir auch möglich, mich mehr in die Geschichte einzufügen und ihr mehr Tiefe zu verleihen.
unending
Es kommt drauf an, WAS ich schreibe. Gedichte und Kurzgeschichten schreibe ich aus dem Bauch heraus, aus Situátionen. Letztendlich gehen diese alle um mich und meine Gefühlswelt. Schreibe ich aber etwas völlig anderes - macht ich mir vorher einen Notizzetteln sozusagen. Ich schreibe mir vorher auf, was passieren soll, notiere mir Charaktere und deren Eigenschaften etc. Und dann setz ich mich halt dran und versuche das zu formulieren smile
Cold~Eternity
Also, ich schreibe eigentlich keine Geschichten, dafür dann Gedihte und das läuft alles aus einer Inspiration heraus, wo ich alles weitere aus dem Gefühl heraus schreibe und verfeinere.
Wenn ich Geschichten schrieben würde, würde iches so woe auch die anderen schon sagtenm, mir vorher Stichpunkte machen um den Überblick nicht zu verliehren und einen Handlungsstrang beizubehalten.
Colette
Das mit dem Geschichten schreiben hab ich ja hier im Forum an den nagel gehängt!
Jetzt denken sicher alle:JUHU!!!!XD
Naja wenn ich also bei nem RPG was schreibe denk ich kaum nach!
Also schreib ich einfach drauf los! XD
Aber ich versuche mir Bilder im Kopf zu denken! (jaja ich weiß das klingt jetzt blöd! XD)
Kana
Zitat:
Original von Blumenmädchen Aeris
Das mit dem Geschichten schreiben hab ich ja hier im Forum an den nagel gehängt!
Jetzt denken sicher alle:JUHU!!!!XD
Naja wenn ich also bei nem RPG was schreibe denk ich kaum nach!
Also schreib ich einfach drauf los! XD
Aber ich versuche mir Bilder im Kopf zu denken! (jaja ich weiß das klingt jetzt blöd! XD)


*JUHU!!!*

Und willst du nun sagen du hast bei den Story´s nachgedacht? Über die Storys vieleicht, aber nicht über deinen Schreibstil sorry.
Versuchs nochmal, wenn du ein paar dicke, interessante Bücher gelesen hast. (Damit meine ich keine Bravo und Wendy)
Colette
@Kana
Ich hab bei der Story nachgedacht aber beim Schreibstil eben net!^^
Naja und ich lese Bücher!
Und ne wendy oder Bravo hab ich nie gelesen! XD
Naja ich formuliers mal um:

Ich denke eigentlich beim Schreibstil nie nach!!!!
Aber bei der Handlung,sprich die Story,denk ich sehr wohl nach!!!
Den der Schreibstil ist mir relativ egal solang man es noch richtig lesen kann! XDD
Story is eben für mich am wichtigsten!!!
Kana
Ähm... Oo?

Darum gehts gerade. Deine Story´s konnte man nicht wirklich flüssig lesen, da du ja mehr Absätze und Kurzsätze als sonst was hattest. Und unsre Fantasie hast du auch ziemlich gefordert, immerhin hast du nichts beschrieben. Wie jemand, etwas aussieht, etc....

Und von den Dialogen will ich erst gar nicht anfangen zu reden... Die Bücher die du liest, in denen wird des doch bestimmt auch ned so gemacht oder? Falls doch, wirf sie in dem Müll. Außer... es sind Mangas, dann solltest du wissen das Manga eigentlich Comics und damit gezeichnet sind. Und nix mit schreiben am Hut haben smile
Fallen Angel
@Aeris
Selbst, wenn eine Story wie "Herr der Ringe" mit deinem zur Genüge kritisierten Schreibstil zu lesen wäre, würde ich das Buch sofort verbrennen. Was nützt mir die beste Story der Welt, wenn man sie nicht in einen halbwegs ordentlichen Stil verpacken kann?
Zitat:
Ich denke eigentlich beim Schreibstil nie nach!!!!

Und? Also, einen halbwegs ordentlichen Stil kriegt man doch auch ohne Nachdenken hin.

PS: JUHU!!!! Zunge raus



BTT:
Früher hatte ich mal kein ordentliches Konzept. Was dabei rausgekommen ist, kann man sich denken: Nicht zu Ende geführt. Beim nächsten Versuch dann allerdings mit Konzept. Und die Geschichte wurde dann auch zu Ende geführt.
An meiner aktuellen Geschichte schreibe ich jetzt allerdings wieder fast ohne Konzept. Alles, was ich mir dazu ausdenke, behalt ich im Kopf und schreib es mir nicht auf. Allein die Notizen wären ja ein ziemlicher Wälzer Augen rollen
Ragoon
Nun ja, da sich herausgestellt hat, dass das Thema "angebracht" ist, kann ich ja auch mal a bissl von mir erzählen. Augenzwinkern
Ich persönlich habe nur ein kleines Konzept, das ich verfolge. Meine Ideen werden durch Bücher, Filme und Musik erschaffen. Ich bekomme einzelne Bilder oder Szenarien in den Kopf. Daraus "bastel" ich mir dann erst mal in meiner Phantasie eine grobe Story und Charaktere. Man kann sich denken, dass in meinem Schädel dann erstmal ganz schönes Chaos herrscht.
Ich fange dann einfach an zu schreiben und lasse der Spontanität und Kreativität erstmal freien Lauf. Wenn die Geschichte fertig ist, geht das Überarbeiten los...... und dat ist ne schwierige und langwierige Sache.....
MrGordo
Tja also ich hab bisher nur eine Geschichte gerschrieben.. hab dann aber nach der vierten Seite aufgehört weil ich nicht mehr weiter wusste... Zunge raus

Sean Connery hat in "Forrester" gesagt, man soll die erste Version seiner Geschichte einfach so mit dem Herzen herrunterschreiben und sie dann erst mit Hirn überarbeiten. Das hab ich gemacht, und ich hatte sehr viel zu verbessern... großes Grinsen

Tja, ich werd versuchen mich mal wieder an ne Geschichte zu machen... aber mir fehlt ne zündende Idee.... schreiben ist nicht leicht. -_-°
Invisibo
Als ich vor ein paar Jahren angefangen habe zu schreiben, hab ich wie viele hier einfach aus dem Bauch heraus geschrieben. Dadurch schlichen sich inhaltlich auch viele Fehler ein.
Jetzt mach ich das ganze ein wenig anders. Ich frage mich zuerst, was ich mit der "neuen" Geschicht aussagen will. Darauf bau ich dann das Charakternetz und die Story auf, jedenfalls in groben Zügen. Was die einzelnen Personen sagen, fällt mir meist erst wärhrend dem Schreiben ein.
Fou-Lu
Wenn ich einen Aufsatz schreiben muss, überleg ich kurz und schreibe drauflos. Alles was mir dabei noch einfällt, kommt mit rein. Während einer Deutscharbeit schreibe ich alles vor und dann les ich es mir durch. Vertausche noch paar Sätzchen und schreibe es ab.
Yunalesca
Also, wenn ich meine Geschichte anfange, schreib ich erst aus dem Bauch heraus. Danc, les ich mir meine sachen durch und dann überlege ich mir, wie die handlung ist, und charas usw.
Danach, wenn ic alles hab, überarbeite ich meinen anfang, und dann mach ich die geschichte fertig.

Ist zwar ein bisschen komisc, aber so bin ich! großes Grinsen
Chibi_Yuna
Zitat:
Original von Ragoon
wie geht ihr beim Schreiben eurer Geschichten, Gedichte usw. vor? Habt ihr einen Plan im Kopf oder schreibt ihr spontan? Stellt ihr euch die Dinge bildlich vor?
Sry, wenn es das Thema schon gibt.


Bei meinen Geschichten ist es meistens so, dass ich den Anfang "spontan" drauf los schreibe. Allerdings habe ich schon einen oder mehrere Charakter in meinem Kopf. Inspiriert bin ich durch Geschichten, die ich gelesen habe (Bücher etc.), aber auch irgendwelche Filme und sonstiges. Wenn ich dann angefangen habe zu schreiben, entwickelt sich irgendwie automatisch alles in meinem Kopf, ich sehe es richtig vor meinen Augen und neue Ideen folgen daraufhin etc...Dann schreibe ich es immer weiter und so entwickeln sich dann meine Geschichten. Aber während ich schreibe, achte ich schon sehr darauf, wie sich ein Satz anhört und welche Wortwahl ich benutze. Nach einiger Zeit lese ich mir alles neugeschriebene nochmal durch und verändere und verbessere es, bis es mir gefällt.
Gedichte schreibe ich eher nicht spontan...Ich überlege genau, was ich schreibe und wovon es handeln soll...Inspiriert werde ich hauptsächlich von meinen eigenen Gefühlen und Emotionen...
DrunkenMaster
da mach ich mal n beispiel:

letztens, als ich mit meinen hund gegangen bin, hatte es geschneit. als ich auf ne laterne sah und den schnee herunterkommen sah, sah's einfach nur wunderschön aus(war spät gewesen). naja...u.a. durch solche dinge fallen mir dann liebestexte ein und ab und zu wird daraus sogar mal was. aber auch, wenn ich mir balladen anhör fällt mir was, meist wenn ich im bett liege. das schreib ich dann auch gleich auf. es sind jedoch dann eigentlich immer nur kurze sätze und die versuch ich dann irgendwie in nem richtigen text zusammen zu packen.
so komm ich zu meinen liebestexten oder vielleicht auch liebesgeschichten

aber auch zu geschichten mach ich des meist net anders. ich geh dann einfach mit dem hund(is eigentlich immer nur abends) und abends hats immer ne klasse atmosphäre und dann fallen mir gute horrorgeschichten ein, die man eigentlich aufschreiben könnte aber so gut wie nichts davon schreib ich mir wirklich auf. auch thriller-geschichten fallen mir auf diese weise ein.

oft, wenn ich n film sehe, bekomm ich dadurch auch ab und zu ideen. diese versuch ich dann vielleicht einfach nur ab zu ändern damit es natürlich nicht komplett kopiert ist.



ach und einfach drauf los schreib ich eigentlich nie, denn vor allem bei liebestexten hab ich immer n grund im kopf, weswegen ich sowas schreib. damit versucht man einfach seinen kummer irgendwie für kurze zeit zu vertreiben. und wie macht man des am besten? man beschreibt einfach nur seine gefühle. könnte man jetzt als einfach drauf los schreiben bezeichnen. tu ich aber nicht
früher hab ich mir jedoch nie so richtig gedanken über die handlung einer geschichte gemacht. irgendwie wird es sich schon ergeben, hab ich mir gedacht. nun schreib ich mir jedoch immer n richtigen handlungsablauf auf. charas werden auch aufgeschrieben, doch wie der chara genau sein soll, das nie.

Zitat:
Stellt ihr euch die Dinge bildlich vor?

ich würde sagen, dass sowas normal ist...beim lesen stellt man sich doch eigentlich auch immer alles bildlich vor und beim schreiben erst recht. so kann man die umgebung doch viel besser beschreiben
Daenerys
Manchmal auch nicht. Klar, Bilder sind immer da. Aber wenn ich schreibe oder plane, etwas zu schreiben, hab ich meiste keine Bilder, sondern geschriebene Sätze im Kopf, die ich ausformuliere oder die mir einfach in den Sinn kommen. Wenn ich sie gerade nicht aufschreiben kann, dann speicher ich die - bis zu einer Seite kann ich mir dann merken und später zum Eintippen abrufen.
Aldoth
Wenn ich eine Geschichte oder ein RPG schreiben will, habe ich meist eine Idee die es antreibt, oder ich setze irgendwo an. Das nachfolgende Prinzip ist aber meist gleich. Weitere Ideen, wie es weitergehen könnte, was jetzt passiert, kommen mir beim schreiben in den Sinn. Sprich ich plane nicht vor was ich schreiben will, sondern ich schreibe einen Satz und baue auf diesen auf. Ich ziehe es mir sozusagen aus den Fingern. Ich achte dann natürlich darauf das ich einen bestimmten Fluss, den ich da übermitteln will, einhalte, sodass es logisch und verständlich rüberkommt und vom eigentlichen Schwerpunkt nicht abweicht.
Beim schreiben habe ich immer Bilder im Kopf, die mir vermitteln dass das, wo sich gerade die Charas befinden, so in etwa aussieht.
Ich habe Bilder im Kopf von der Umgebung, wie schon gesagt, wie jetzt z.B. der Wald aussieht. Die Bäume, Steine, Sträucher und Bäche in ihm. Ich habe Bilder von den Menschen, die mitwirken in meinen Kopf. Deren Aussehen. Daraus entziehe ich auch deren Verhalten und Aktionen.
Eferoth
Zum Schreiben brauch ich erst einmal eine Idee. Die kommt eigentlich immer von Selbst. Sei es durch einen Film, ein Buch, oder alles zusammen. Dann wird erstmal überlegt was ich mit meinem Geschriebsel überhaupt sagen will.

Was als nächstes passiert lässt sich am besten ganz klassisch als kreatives Chaos bezeichnen. Ich schreibe mir von Hand, von der Grundaussage abhängig den etwaigen Handlungsablauf auf (Start, Ziel und ein paar entscheidende Stationen dazwischen), Definiere meine Charaktere und deren Beziehung zueinander (Was manchmal in in komplett unüberischtlichen Schaubildern ausartet durch die vermutlich nur ich noch durchsteige.), definiere Schauplätze und dann wird erstmal ein wenig recherchiert sollte das nötig sein. Auch da gibts dann wahllose Zettel und Notizen, und wenn ich dann mit diesem Grundgerüst fertig bin, gehts an die Tastatur und es wird losgelegt.

Man könnte also schon sagen, dass ich lange plane, was einfach nötig ist, das beim Schreiben selbst dann so viel neues auftaucht das mich meist erstmal selbst überrascht, dass ich das gar nicht alles im Kopf behalten könnte. (hab also immer einen Notizblock neben mir liegen... ^^) Mindestens genauso viel wie bei der Vorarbeit passiert dann auch beim eigentlichen Schreiben. Vieles das am Anfang entstand wird denn auch verändert, vieles muss nachträglich recherchiert werden weil es erst beim Schreiben auftaucht usw..
(Natürlich fällt der Bereich Recherche größtenteils weg wenn ich nur ne Kurzgeschichte zu Papier bringe.)

Was das bildliche angeht, so hab ich tatsächlich immer ein Bild vor Augen das ich beschreiben will. Das artet dann meist in einen gigantischen Wust aus der heruntergekürzt sein will, aber besser so als zu wenig. ^^
So ist mein Schreibstil an und für sich denn auch viel zu detailliert. Ohne Revision wäre er viel zu langatmig. Entwickelt hat der sich aber auch einfach so, und abgesehen von Standard-Dingen wie: "Nicht dauernd das Gleiche Wort." usw. kann man da eh nichts wirklich erlernen. Das meiste stammt da wohl aus verschlungener Lektür die man selbst neu kombiniert. Das entwickelt sich denn eben und ist dann im Endeffekt halt ok oder Scheiße.
Zitat:
bis zu einer Seite kann ich mir dann merken und später zum Eintippen abrufen.
o.O DAS ist nun wirklich beeindruckend.