Klub der Hobbyautoren

Yuki Onna
Hallo meine Lieben

Y2J und ich haben beschlossen, einen neuen Thread für den Klub der Hobbyautoren zu eröffnen. Der alte staubt langsam vor sich hin und erfüllt nicht mehr die Aufgabe, die wir von einem solchen Thread erwarten.

Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Sinn und Zweck dieses Threads. Er soll den Hobbyautoren in diesem Forum helfen, sich zu entwickeln.
Hier könnt ihr Fragen bezüglich eurer selbstgeschriebenen Texte und Geschichten stellen, euch Tipps von „alteingesessenen“ holen oder über Geschichten im Bereich Eigene Geschichten und Fan Fictions diskutieren. Mit letzterem meine ich, dass Diskussionen über Sinn und Unsinn sowie Schreibstil und Storyinhalt, die durchaus ihre Berechtigung haben, nicht einfach im Keim erstickt werden. Denn meist machen solche Gespräche den Thread der Geschichte unübersichtlich und man weicht zu rasch vom Thema ab.

Jetzt noch mal kurz und übersichtlich das, was in Zukunft in diesem Thread besprochen wird:

1. Fragen zu euren eigenen Geschichten (Das können Unsicherheiten in Sachen Formulierungen sein oder generelle Stil- und Grammatikfragen, die ihr ohne fremde Hilfe [damit meine ich Duden 1-12] nicht lösen könnt)

2. Tipps von erfahrereren Hobbyautoren einholen

3. Diskussionen über Geschichten im Nachbarsbereich (das können Unstimmigkeiten sein, die man ausdiskutieren möchte oder aber Storybezogene Diskussionen)

4. Nicht zu Vergessen das Anfragen von Betalesern. Hier könnt ihr Hobbyautoren ungehemt nach Betalesern fragen. Antwort wird bestimmt folgen. Augenzwinkern


So, kommen wir jetzt noch zu der Frage, wie man Klubmitglied wird. Das ist nämlich ganz einfach. Sobald man hier eine Geschichte offen hat oder privat in seiner Word/Textdatei eine gespeichert hat, ist man automatisch Mitglied in diesem Klub. Es darf also ohne Hemmungen ausgetauscht und diskutiert werden. Augenzwinkern

Na dann wünsche ich euch viel Spass und Erfolg. Auf das euch dieser Thread eine Stütze sein möge. Augenzwinkern
Cloud528
Also, wenn ich es dann richtig verstanden habe, würde ich doch mal gerne meine Frage in den Raum werfen.
Ich schreibe schon seit einigen Jahren, habe einige Geschichten zustande gebracht und stöße immer wieder an das gleiche Problem: Beschreibungen.
Dabei spreche ich am stärksten von Umgebungsbeschreibungen. Ich weiß meistens nie, wo ich überhaupt anfangen soll. Und wenn ich dann einmal losschreibe, dann komm ich irgendwann durcheinander oder es gefällt mir vom Aufbau her einfach nicht. Auch weiß ich meistens nicht, wann zu viele Beschreibungen da sind oder wann zu wenig. Kurz gesagt: Ich habe keine Struktur bei meinen Beschreibungen und tu es mir dadurch wirklich schwer.
Das ist auch meistens der Grund, warum ich in Geschichten nicht mehr weiter komme, da ich die Beschreibungen nicht mehr hinbekomme. Deswegen wollte ich von euch wissen, ob ihr eine Art Struktur oder einen Grundriss bei Beschreibungen habt. Etwas, woran ihr euch haltet. Und mir vielleicht auch einfach sagt, wie ihr bei Beschreibungen vorgeht.
Interessiert mich sehr und würde mir sicher weiterhelfen, wenn ich eine Antwort bekäme.

Danke schon einmal im Voraus.
Isamu
Also, dann will ich mal XD
@Cloud:
Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich persönlich habe keine Strucktur beim Beschreiben der Umgebung. Ich mache das eher aus dem Gefühl heraus und überlege mir, was es alles an diesem Ort geben könnte, den ich gerade beschreibe. Dann suche ich mir die wichtigsten Dinge heraus und beschreibe sie eben. Manchmal fallen mir dinge erst ganz am schluss ein, die baue ich dann einfach noch rein. Am wichtigsten ist aber, dass du nicht zu sehr ausschweifst. Die Wortwahl muss passen. Es gibt ja verschiedene Arten der Beschreibung. Manche bauen viele Metaphren ein, was alles verträumt wirken lässt und bis zu einem gewissen Grad sicherlich sehr schön ist. Aber nach einiger Zeit wird es anstrengend. Man sollte darauf achten, beim Beschreiben nicht zu unnatürlich zu werden und so zu schreiben, dass man es sich gut vorstellen kann. Andere benutzen eher die sachliche Beschreibung, was sich allerdings eher für innenräume eignet. Direkt sagen, was wie und wo ist, dabei aber nicht zu ausfallend werden. Ich bevorzuge eher ersteres. Vorallem für Naturbeschreibungen, das bringt einem das Ganze etwas näher. Natürlich ist das nicht für jeden etwas, es kommt eher darauf an, an wen sich die Geschichte richtet. Aber da das meiste, das hier geschrieben wird eher auf unterhaltung und fantasy basiert, sollte man nicht zu sachlich werden.
Was das zu viel und zu wenig betrifft, das muss man eigentlich für sich selbst entscheiden, finde ich. Natürlich kann ich dir als Leser sagen, da könntest du mehr machen oder was war etwas zu viel des guten. Aber dabei kommt es ganz auf die Situation an. Du solltest jedenfalls sobald du eine neue umgebung beschreibst, z.b. ein Dorf, ein Haus das man betritt oder eine Ebene, so viel beschreiben, dass sich jeder zumindest einigermaßen vorstellen kann, wie es dort aussieht. Natürlich kannst du nicht jeden Raum den der Protagonist betritt, beschreiben, das ist auch eher unwichtig, aber die wichtigen dinge und vorallem die Dinge, die wichtig für den Storyablauf werden könnnten, solltest du gut beschreiben. Zu viel beschreiben ist auch nicht gut. Wenn man mit Worten wirklich seht gut umgehen kann und vorallem schön, spannend und mitreissend beschreiben kann, kann man so lange man will beschreiben, allerdings kenne ich nur sehr wenige Autoren, die das können. Beschreibe einfach so viel, bis du selbst sagen kannst, wenn du das liest, kannst du dir vorstellen, wie es aussieht. Ich denke, mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wann man zu viel und wann zu wenig beschreibt.
Wenn du aber eine Struktur verwenden willst, würde ich dir raten, dich mal genau in die Situation des Protagonisten zu versetzen. Wenn er jetzt z.b. durch ein Dorf geht, was sieht er zuerst? welche Dinge fallen ihm auf? Was nimmt er nur am Rande wahr und was fällt ihm sofort ins Auge? Die Wichtigen Dinge die man einfach nicht übersehen kann und darf sollten auf jedenfall deutlisch hervorgehoben werden. Unwichtige dinge interessieren keinen, zu sehr ins Detail gehen sollte man auch nicht, da stellen viele bald auf durchzug, und das is ja auch nicht das wahre. Beginne einfach mit dem, was einem als allererstes ins Auge sticht (z.b. wenn man ein Dorf betritt und in der Mitte steht schn groß eine Kirche, die alle anderen Häuser weit überragt, die fällt einem da sofort ins Auge) und arbeite dich immer weiter vor, zumindest habe ich das früher so gemacht. Mit der Zeit bekommt man wie gesagt, ein gespür für die wichtigen Dinge, da ist es dann einfacher.
So, das wars mal von mir, bin müde, da kommt nicht viel sinnreiches von mir XD Hoffe ich konnte dir etwas helfen^.^
Fürst Ignis
Dann schreibe ich auch noch was dazu. Ich bin auch ein Meister der "ich beschreibe zu wenig die Umwelt". Es ist auch für mich schwer etwas zu beschreiben, aber wie Isamu schon gut erklärt hatte - versetze dich einfach in den Protagonisten und schreibe aus seiner Sicht. Hat mir schon viel geholfen, auch wenn ich es manchmal vergesse *blubb*

Ich kann Isamu eigentlich mit ihrem Text nur zustimmen, denn sie hate es richtig gut vbeschreiben. EinZu viel oder zu wenig - ist immer im Zusammenhang mit der Situation und des Autors. Manche legen mehr wert auf Gefühlsbeschreibungen und andere auf die Umwelt. Man muss aber immer einen Weg finden beides irgendwie hinzubekommen ( Wieso schreibe ICH (?!) das - ich mach's doch selber nie. )

Für mich ist es schwer wegen den gefühlen, ich schreibe viel lieber mit den Gefühlen und beschreibe diese sehr ausführlich wodurch die Umgebung schnell in Vergessenheit gerät -.- - muss mir langsam mal merken, dass selbst wenn er in Gefühlen ist, dass er auch ein wenig um sich herum mitbekommt *grmbl*

Das Ganze ist nicht einfach, aber das kann jeder schaffen. Ich kann Isamu's Tipp nur wiederholen. Versetz dich in den Protagonisten und beschreibe das, was du dann siehst - was dir ins Auge sticht.

Lg Jibril
Yuki Onna
Hm... Also ich hätte dir auch einen Tipp:

Mach Bilder. Je nachdem was du beschreibst, einen Wald oder eine Stadt. Such dir, oder mach selbst Bilder von Wäldern und Städten. Und dann schau auf die Bilder und beschreibe sie. Was siehst du?
Oder gehe direkt in einen Wald oder eine Stadt (oder versuch dich zumindest in Erinnerung zu üben xD) und sieh dich um. Rieche, lasse Eindrücke auf dich einwirken. Das hilft, glaube mir.
Wenn du Gebäude und deren Inneres beschreibst, dann fertige eine Skizze an, auf der ein Grundriss davon zu sehen ist. So kannst du dich auch in der Geschichte, bzw. in den Beschreibungen immer orientieren und es passieren dir keine Logikpatzer.

Wann du Beschreibungen für notwendig hältst ist eigentlich dir überlassen. Bei der Menge an Beschreibungen gibt es kein Richtig oder Falsch. Es muss nicht immer sein, dass deine Beschreibungen über Seiten hinweggehen, manchmal reicht es auch, wenn du etwas nur kurz erwähnst, um dem Leser trotzdem das zu vermitteln, was du willst.
Natürlich sollten die Beschreibungen nicht allzudürftig ausfallen. Sonst wird die Geschichte eher ein Rapport oder Protokoll und das soll sie ja nicht. Augenzwinkern

Ansonsten setze ich die Unterschrift unter Isamus Beitrag Zunge raus
darkLady
Soouu, nachdem hier ja schon sehr viele Tipps zum Thema Beschreibungen gekommen sind, möcht ich mal mit einem ganz anderen Thema kommen.
Wie wählt ihr eure Kapitelnamen bzw. den Titel eurer Geschichten aus?
Vor allem beim Benennen meiner Kapitel tu ich mir oft recht schwer. Einerseits möchte ich meinen Kapiteln umbedingt Titel geben, weil ich es beim Lesen von Büchern überhaupt nicht leiden kann, wenn alles nur nummeriert ist, aber andererseits hab ich immer das Gefühl, meine Kapitelnamen klingen alle so gleich.
Was ich überhaupt nicht mag sind Titel, die so extrem cool klingen sollen. Das sind meistens irgendwelche Verbindungen mit dem Wort Dunkelheit oder Bösen, z.B.: Der Krieger der Finsternis oder sowas in der Richtung. Wenn ich solche Kapitelüberschriften (oder gar Titel von Büchern/Geschichten) lese, dann wird mir gleich ganz anders. Ich find sowas gibt nichts her.
Wenn ich mir so meine eigenen Kapitelüberschriften anschaue, fällt mir auf, dass es sich dabei hauptsächlich um einzelne Wörter handelt, ab und zu mal mit einem Artikel versehen. Einzeln gesehen bin ich auch zufrieden damit, weil sie meiner Meinung nach meistens ziemlich gut passen und eben nicht so übertrieben cool klingen (sollen). Allerdings wenn ich sie mir nacheinander durchlese, gefallen sie mir nicht mehr sonderlich weil sie von Prinzip her alle gleich klingen. Naütrlich geb ich mir Mühe auch mal etwas Abwechlsung rein zu bringen, aber wirklich gut gelungen ist mir das noch nicht. Ich möcht jetzt auch nicht die Titel hier auflisten, die ich bereits hab, sondern ich möcht nur wissen, worauf ihr bei der Wahl eurer Kapitelnamen achtet, worauf ihr gar nicht schaut und was euch bei anderen auffällt, was euch liegt und was euch gar nicht gefällt.
Freu mich schon auf ein paar interessante Antworten.
shelke
Ja, das mit den Titel is gar nicht so einfach, gelle? ^^'
Ich finds auch blöd, wenn die Kapitel nicht benannt sind, für den Schreiber selbst ist das ja auch eine Orientierung.
Ich hab da auch immer Schwierigkeiten, aber ich muss gestehen, ich löse dieses Problem manchmal auf unehrenhafte Weise. xDD
Zuerst versuche ich immer selbst, irgendwas passendes für dieses Kapitel zu finden...klar. xD Irgendwie muss es ja damit in Verbindung stehen, wenn mir nix einfällt, hole ich meine sisy herbei, doch die ist da meist genauso planlos wie ich. xD Manchmal hol ich mir irgendwo sonst Anregung, Bücher, Mangas oder so...
Bei Titeln von Storys mache ich das aber nicht. Da ist's besonders schwer. Damit warte ich meist sehr lange, bis mir irgendwann was einfällt. Seit letzter Zeit bin ich auf dem Latein-Tripp, also blätter ich im Wörterbuch nach was Passendem. da werd ich auch meistens fündig. Also, wenn einem nix Deutsches einfällt, das gut klingt, kann man ja auf eine Fremdsprache zurückgreifen. Dann klingt das, was auf deutsch ausgedrückt vllt langweilig wäre, nicht mehr so banal. ^^
Fallen Angel
@ Beschreibungen
Da ist es schwer, Tipps zu geben, denn bei mir geschieht das ziemlich intuitiv. Wie die meisten stelle ich mir die Szenerie immer vor dem inneren Auge vor, sodass ich sie quasi wie einen Film sehe. Schon hier fallen mir meistens einige passende Formulierungen zur Beschreibung ein, die nach und nach ausgereift werden. Natürlich gibt es da dann auch einige Lücken, die erst beim Schreiben selbst gefüllt werden. Man behauptet ja, bei einigen Leuten schreibe sich eine Geschichte wie von selbst, während andere ewig vor dem Text sitzen und überlegen müssen, was sie wie schreiben. Ich würde mich selbst als eine Art Mischform dessen ansehen. Mal entsteht ein kompletter Satz in Sekundenschnelle, dann muss ich wieder innehalten, um mir vernünftig klingende Formulierungen aus den Fingern zu saugen. Aber wie gesagt, eine gute Methode ist es, sich das Ganze vorzustellen und dann aufzuschreiben, was man sieht, evtl vorher noch in losen Sätzen auf einem Notizblock, die man dann noch verfeinern kann. Das wird auf Dauer natürlich eine sehr zeitaufwändige Methode, aber wenn man ein wenig in Übung kommt, kann man die Notizen bald weglassen, was das Ganze ordentlich beschleunigt. Wichtig ist auch, dass man eben unterscheiden kann, was für eine glaubhafte Beschreibung nötig ist und was überflüssig ist (bestes Beispiel für Überfluss wäre "Effie Briest").

@ Kapitel/Titel
Was für ein leidiges Thema, dem hier im Forum die Autoren zunehmend mit der minderwertigen Alternative "Titellos", "Ohne Titel", "Noch kein Titel" und anderen Abstraktionen des Terms auszuweichen versuchen. Ein Titel muss auf jeden Fall mit der Geschichte in Verbindung gebracht werden können, sollte auch nicht überladen klingen (zB "Der Hobbit, der den einen Ring zum Schicksalsberg bringt und dem bösen Sauron ein Ende bereitet"). In diesem Beispiel wird zudem zu viel von der Handlung verraten, wer würde das Buch dann noch lesen wollen? Kurze, prägnante Titel bis zu fünf Wörtern (inkl. Artikel) sind völlig ausreichend. Viel sinnvollere Hilfestellungen kann ich da auch nicht geben, da Titel auch für mich immer eine große Hürde auf dem Weg zur fertigen Geschichte sind (Meistens kommt dann irgendein Schwachsinn à la "Der/Die/Das [Objekt] des/der [Subjekt]" dabei raus). Kapitel verhalten sich da sehr ähnlich, nur dass deren Titel sich auf kürzere Texte beziehen und wesentlich mehr davon erdacht werden wollen. Im Grunde verfahre ich dabei aber wie beim Titel der Geschichte, als würde sich jede Kapitelüberschrift auf ihre eigene kurze Geschichte beziehen.
Fürst Ignis
Nachdem ich mit momentan angewöhnt habe alles nur noch mit Nummern zu gestalten ( ich weiß, dass das öde ist und einfallslos -.- ), habe ich damit kaum noch probleme. Früher hatte ich öfters mal den Kapiteln Überschriften gegeben, aber leider waren die immer so einfallsreich und bescheuert *grins*
Allgemein Titel zu Geschichten finde ich immer schwer, aber meistens schaue ich dann, um was die Geschichte geht und wie man das am besten beschreiben kann: "One more Chance", ist ja nur das Englische für "Noch eine Chance", passt perfekt zum Inhalt meiner Geschichte, oder aber "Vampire ~ Kuss der Ewigkeit" auch sehr passend, der Rest ist eigentlich dahergewurschtelt -.- ( Nocturne, Heaven's Burning, Revolution on the infernal earth - das sind eigentlich nur Namen für eine Zeitepoche in den Geschichten )

Der idiotischste Titel ist eigentlich immer noch Fight Against The Darkness - WIE einfallsreich -_- .... aber sehr treffend *lol*
Manchmal bin ich auch so einfallsreich und benutze einfach Liednamen ( He loves me; he loves me not )

Ach was red ich da - ich bin eine Niete in sowas! -___-
Fallen Angel
Um mal nebenbei ein anderes Thema mit einzustreuen: Namen. Wie verfahrt ihr beim benennen eurer Charaktere, Städte, Länder, Regionen usw? Was ist wichtig - Bedeutung, Klang, Kreativität, Realismus?
In meinem Fall ist das ein recht aktuelles Problem, da ich seit Wochen auf der Suche nach Namen bin, um eine bereits fertige Landkarte zu füllen. Städte stehen im Überfluss auf meiner Liste, aber bei den Ländern hänge ich ziemlich fest, was den Fortschritt des ganzen Projekts ziemlich bremst. Mir ist nämlich wichtig, dass die Namen zur jeweiligen Kultur passen, authentisch sind und gut klingen. Ziemlich strenge Kriterien, die es mir schwer machen, etwas passendes zu finden.
Fürst Ignis
Also das ist echt eine gute Frage, denn ich mach das gerade nach Lust und Laune ...
Meistens bediene ich mir hier an Büchern, Filmen und Spielen - wenn ein Name passend klingt für mich, dann nehme ich diesen - wenn er allerdings nicht passt such ich weiter. Auch normale Namen habe ich schon benutzt ( Viktor -,-, Alex ), aber ansonsten eigentlich meistens irgendwelche schon bekannten Namen ...
Bei Städten oder Gebieten kommt es auch auf die Geschichte drauf an: Bei Fight habe ich es meist mit Sindarin gelöst und einfach mal geschaut, was dort passt, oder aber ich hab mir überlegt, wie man das Landstück sonst nennen könnte. Ab und zu hab ich auch einfach Schnapsideen und mir fallen so Wörter ein, wie "Mithilia" -,- - toll oder?

Also bei mir gibt es kaum eine strukturierte Vorgehensweise, ich mach nach dem Bauchgefühl, aber manchmal stock ich, so wie du, und habe keine Ahnung, was ich machen soll -_- ...
Isamu
Zu der Betitelung von Kapiteln und Geschichten kann ich eigentlich nicht viel anderes sagen. Ich halte auch nicht sonderlich viel von diesem"ohne Titel", "Titel kommt noch", oder was es da noch so alles gibt. Seltsamer weise scheint das in letzter Zeit sehr modern geworten zu sein. Früher ist mir soetwas nie unter die Augen gekommen. Keine Ahnung wer das eingeführt hat, aber soetwas zeugt für mich irgendwie an einem Mangel an kreativität. Wenn man eine Geschichte schreibt, sollte man zumindest so weit sein, sich zumindest einen Titel einfallen zu lassen. Ich selbst tu mir bei der Titelwahl nie sonderlich schwer, das ist noch das einfachere, bei Kapitelbetitelungen sieht es dann schon wieder anders aus. Manchmal tu ich mir da echt schwer. Leider neige ich dazu, sehr kurze Kapitel zu machen, wodurch ich sehr oft über Kapitelnamen grübeln muss. Größten Teils bin ich mit dem Endergebniss nicht zufrieden, meine Kapiteltiteln klingen nie sonderlich aufregend<.<

Was die Namensgebung betrifft ... Also Namen für Charaktere fallen mir immer unzählige ein. Je nach Geschichte erfinde ich welche, gebe ihnen manchmal eine eigene bedeutung oder verwende reale Namen (meist Japanische) Wenn ich reale Namen verwende, suche ich mir auch meist welche mit Bedeutung, die auf den jeweiligen Charakter passt. Bei Städten und Ländern siehts dann schon wieder ganz anders aus. Die klingen bei mir wie Eimer-.- Einer ganzen Welt einen Namen zu geben, dazu bin ich so und so ausser stande. Ich sag mir da immer, besser, die Welt hat keinen Namen, bzw. er wird nicht erwähnt, als dass es ein schlechter ist oder der klassische "Gaia" Planet, was mir hier auch sehr häufig unter die Nase kommtôO Wenn ich die Namen der Charaktere und Städte selbst erfinde, versuche ich sie auch immer so zu gestalten, dass man von anfang an heraus hört, ob es nun der Name einer Person oder der einer Stadt ist, was auch nicht immer so leicht ist.
Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, wenn jemand seine Charaktere nach irgendwelchen Typen aus Games oder Animes benennt. Hab ich schon oft gesehen dass in einer völlig anderen Story jemand so benannt wurde. Ich glaube, im letzten Jahr habe ich mindestens 3 Storys gelesen, wo irgendjemand Xemnas hies und etliche wo der Protagonist zufälligerweise Zidane heistôO Bei sowas hört für mich das Verständniss einfach auf, wenn man sich nicht einmal mehr die Mühe macht, sich eigene Namen zu suchen.

@Fallen:
Zitat:
In meinem Fall ist das ein recht aktuelles Problem, da ich seit Wochen auf der Suche nach Namen bin, um eine bereits fertige Landkarte zu füllen.


Verwendest du für jede deiner Geschichten eine eigens angefertigte Landkarte? Ich hab ein Mal versucht, mit Karte zu arbeiten, aber irgendwie hat es nicht geklappt ... Irgendwie finde ich die ... unübersichtlichôO Hab irgendwann den Durchblick verloren (vielleicht liegts auch nur an meinen Zeichenkünsten, was Landkarten betrifft XD)
Fürst Ignis
Ich nehme ja auch teilweise aus Animes Zunge raus oder aber Spielen, aber dann immer solche, die auch wirklich passen, sowohl vom Aussehen, als auch vom Charakter. Aber ich stelle mir vorher den Charakter immer vor, zum Beispiel Zagato. Ich denke mal, wer Magic Knight Rayearth gelesen hat, kennt diesen und weiß, dass er eher ein düsterer Charakter ist, aber nur seiner Schwester helfen will - so ist es auch in meiner geschichte, der Charakter passt ziemlich gut und das war auch schon von anfang an klar. Genauso Emeraude und Acloine - allerdings haben sie ihre Bedeutungen verloren - Emeraude ist zwar sowohl im Manga, als auch in meiner Geschichte eine Prinzessin und will gegen das Böse ankämpfen - weise und etwas naiv. Alcoine eine falsche Hexe und oben drein böse *muha* - nichts desto trotz versuche ich mich momentan immer mehr davon abzulenken, denn es ist schon bescheuert, sich Namen zu klauen, die es in Games oder Mangas gibt, aber manchmal fallen mir einfach keine passenden ein - liegt wohl an meiner fehlenden fantasie *blubber*

Kann also sehr gut verstehen, dass du das nicht magst - ich selbst eigentlich auch nicht, aber dennoch ist es meine letzte Lösung, falls ich wirklich keinen Namen mehr weiß -,-'''
Cloud528
@ Isamu
Zitat:
Ich glaube, im letzten Jahr habe ich mindestens 3 Storys gelesen, wo irgendjemand Xemnas hies und etliche wo der Protagonist zufälligerweise Zidane heist ôO

Mm ... Du meinst da nicht zufällig mich? ^^

Ja ich habe einen der Xemnas heißt, auch in anderen Geschichten habe ich Namen, die hier sicher jeder kennen dürfte, aber ich finde ja nicht, dass es mit Kreativitätsmangel zu begründen ist. Ich verwende in Geschichten meistens die Namen, die mir am meisten gefallen - und dazu zählen eben auch Namen aus Spielen etc. Natürlich erfinde ich selber auch welche, jedoch wenn sie gerade passen (Und ich muss sagen, dass Xemnas mein Lieblingsname ist ^^) verwende ich auch mal gerne Xemnas. Ansonsten schau ich ebenfalls seit neustem nach den Bedeutungen und schaue, ob sie zu den Charakteren passen.
Bei Städten aber muss es bei mir einfach so ausgefallen klingen, dass keine Eltern der Welt ihr Kind jemals so hätten benennen können. Und außerdem könnte man auf ihre Betonung achten. Wenn man zum Beispiel jetzt in einem wasserreich einen Stadtnamen bräuchte, sollte er vielleicht weich im Klang sein. Je nachdem wie man das Wasser sieht. So könte man seine Namen auch an die Verhältnisse abstimmen.
Bei dem Titel schau ich meistens nach Gefühlen. Je nachdem was für ein Gefühl ich hauptsächlich erzeugen mochte, das könnte man als Titel verwenden. Zum Beispiel "Der Schmerz" oder "Träume" (Ehrgeiz und Wunschtraum) etc. Und bei Kapitelüberschriften schreibe ich meistens das, was auch der Kern der Handlung ist. Nichts großes, eine kurze Aussage, worauf mein sein Augenmerk legen sollte.


So, hoffe, ich konnte helfen.
Lynn02
Ich habe mal eine Frage und zwar: Wie überwindet ihr eine Schreibblockade?
Meine dauert nun schon ziemlich lange an, wenn ich einen Anfang einer Geschichte schreibe, lösche ich ihn nach 5 Minuten wieder und bin stink sauer -.- Ich komm einfach nicht zum Zug eine Geschichte zu schreiben, ich fühl mich total blockiert oder auch leer verwirrt
Habt ihr irgendwie Tipps oder Anregungen, was ihr dann macht? Das ist ja ein sehr unangenehmes Thema, aber irgendwie muss man diese Schreibblockade wieder los werden...
darkLady
Zum Thema Namensgebung:
Da tu ich mir auch immer ziemlich schwer. Ich hab mir mal eine eigene Namensliste angelegt (sogar mit zwei Spalten für Männlein und Weiblein^.^) und trag da alle Namen ein, die mir persönlich gut gefallen, die ich auffällig finde, die ich sonst wo gehört hab. Und ich hab alle möglichen Namenslisten im Internet schon durchforstet, vor allen solche, in denen eher ältere bzw. unbekannte Namen vorkommen. Die sind dann auch in meine Liste gewandert. Jetzt such ich mir immer, wenn ich einen Namen brauch, einen aus dieser Liste, aber leider find ich nur selten einen Namen, der perfekt passt, bin dann oft sehr unzufrieden damit.
Was die Länder- und Städtenamen betrifft, da tu ich mir eigentlich immer schwer. Ich erfind da eigentlich immer welche, aber ich hab das Gefühl, meine Kreativität in dieser Hinsicht war früher wesentlich besser. Jetzt nehm ich mir ein Übersetzungsprogramm her und übersetz ein mehr oder weniger passendes oder interessant klingendes Wort auf Englisch, Französisch, Latein oder so und wenn ich ein Wort gefunden hab, das mit in einer Fremdsprache gut gefällt, verdreh ich es so lange und füg Silben hinzu oder lass welche weg, bis das Ausgangswort nicht mehr zu erkennen ist und ich einen Länder- oder Städtenamen hab, der mir gefällt. Allerdings klingen diese Namen dann immer sehr fantasymäßig. Sie sind zwar für Fantasygeschichten, aber so richtig toll rein passen tun die da auch nicht.
@ Fallen: Um welche Art von Ländern und Kulturen bzw. welche Art von Geschichte allgemein handelt es sich denn in deinem Fall?

@ Lynn: Oje, Schreibblockaden sind was echt nerviges. Meine längste hat über ein Jahr gedauert. In der Zeit hab ich gerade mal zwei oder drei Kurzgeschichten und ein paar Teile meiner Parodie (was man ja nicht so richtig als schreiben in dem Sinn bezeichnen kann) zusammenbekommen.
Aber um dir mal Tipps zu geben, die vielleicht helfen könnten. Erst einmal viele, viele Bücher lesen. Vor allem Bücher, von denen du weißt, dass sie sehr gut geschrieben sind. Was mich persönlich manchmal aufbaut ist, wenn ich mir alte Teile von Geschichten durchlese, die ich mal geschrieben habe und von denen ich weiß, dass sie mir gefallen. Damit seh ich dann erstens, dass ich auch mal was geschafft hab, worauf ich nach wie vor stolz bin und außerdem fühl ich mich wieder ein wenig in meinen eigenen Schreibstil hinein. Ansonsten kann ich dir nur raten, versuch's einfach weiter. Und hör beim Schreiben inspirierende Musik, das ist auch recht fördernd.

EDIT:
@ Fallen: Hab mir jetzt mal eine Schottlandkarte angeschaut und ein paar Namen geschmöckert. Was mir gleich aufgefallen ist, viele der Städte enden mit "burgh". Also wenn du für dein Land Städtenamen auch noch brauchst, würde sich ein zusammengesetzer Name aus einem beliebigen Anfang und eben "burgh" sicher recht gut eignen. Was den Ländernamen betrifft, wird's da wohl etwas schwieriger, aber ich würd mir da an deiner Stelle einfach zwei englische Wörter nehmen und zusammensetzen, die gut passen und recht schottisch klingen, vielleicht irgendwas mit "rock" oder so. Mit den Highlander kenn ich mich leider überhaupt nicht aus, also entschuldige bitte, wenn ich jetzt einen Blödsinn von mir gegeben hab, der überhaupt nicht stimmt bzw. passt. Was deine eher slavische Kultur betrifft, da kann ich dir leider auch nicht wirklich helfen, weil ich mich für osteuropäische Namen nie richtig interessiert hab. Aber in dem Fall hilft es sicherlich auch, wenn du dir eine Karte der Länder ansiehst, die dem aus deiner Geschichte ähneln.
Fallen Angel
Zitat:
Um welche Art von Ländern und Kulturen bzw. welche Art von Geschichte allgemein handelt es sich denn in deinem Fall?

Low-Fantasy in einer harten, eher realistischen Welt ohne quietschbunte Spitzohren, Magier und die abgrundtief bösen Orks (Elfen und Orks gibt es zwar, aber nicht in der Art, die man gewöhnt ist). Es gibt noch gut ein halbes Dutzend Länder ohne Namen, relevant sind vorerst aber nur zwei. Eines in nördlichen Hügellandschaften bis hin zu Hochgebirgen, in dem eine an die schottischen Highlander angelehnte Kultur herrscht. Entsprechend suche ich hier nach einem Namen, der ein wenig schottisch klingt, aber auch im Deutschen leicht auszusprechen und einprägsam ist. Das zweite noch namenlose Land liegt im Südosten, dessen Fläche zu einem nicht gerade kleinen Anteil aus Steppen besteht, dazu einige Wälder und Gebirgsausläufer, und in dem eine eher slavische Kultur vorherrscht, also an Osteuropa angelehnt. Eine Landkarte ist auch schon fertig (bis auf die Namen eben) und ist bereits bei mehr Leuten auf der Festplatte als zu diesem Zeitpunkt eigentlich vorgesehen war (mit mir dürften's fünf sein).

@ Schreibblockade
Meine dauert nun schon so lange an, dass ich mich gar nicht mehr an ihren Beginn zurückerinnern kann. Ich weiß nur noch den Auslöser dafür, nämlich die Tatsache, dass mir diese ganzen Fantasy-Klischees zum Hals raushängen und ich fand, dass meine letzte Geschichte sich zu vieler davon bediente. Also das Schreiben kurzum eingestellt und die Planung eines neuen Projekts begonnen, dessen Plot mittlerweile zu vielleicht 40% feststeht (nur der rote Faden wohlgemerkt, es wird wohl noch einiges drumherum geschehen). Geschrieben ist allerdings noch nicht ein einziges Wort. Ich weiß nicht, ob man das als Schreibblockade bezeichnen sollte, denn im Grunde habe ich deshalb noch nicht angefangen, weil mir oben erwähnte Namen noch fehlen und ich dieses Mal etwas genauer planen und konzipieren möchte, um sicherzustellen, dass ich nicht wieder etwas schreibe, dass mir nach zwei bis drei Kapiteln nicht mehr gefällt und im virtuellen Papierkorb landet wie meine letzten beiden kreativen Ergüsse. Aber um nicht zu weit vom Thema abzukommen und eventuell noch einen Tipp zu geben: Wenn einem partout nichts einfällt, sollte man sich nicht zum schreiben zwingen. Lieber löscht man den vorangehenden Absatz (Sicherheitskopie ftw) und schreibt ihn einfach um. Vielleicht findet man dann leichter den Anschluss. Es ist als würde man über eine Mauer springen wollen, was man aus dem Stand nicht schafft, aber eventuell machbar wäre, wenn man etwas Anlauf nimmt, auch wenn man dafür ein Stück der bereits gegangen Strecke zurückgehen muss (wobei bei mir der Fall eintrat, dass diese Strecke ein mehrere Seiten langes Kapitel war und ich, nachdem ich Anlauf genommen hatte, keine Lust mehr hatte, die Mauer zu überwinden). Man kann aber auch einfach zu einer anderen Stelle springen, zu der man gerade mehr Ideen hat und hoffen, dass man dadurch inspiriert wird, da weiterzumachen, wo man aufgehört hat, oder dass einem später noch etwas einfällt, um die entstandene Lücke zu füllen. Aber wie gesagt, man sollte sich nicht zwingen, denn meistens lässt sich sowas dann auch herauslesen.

Zitat:
Und hör beim Schreiben inspirierende Musik, das ist auch recht fördernd.

Vor allem textlose Soundtracks, die zum entsprechenden Thema passen. Wenn man gerade im Schreibfluss ist, kann sowas Wunder bewirken, aber wenn man seit zehn Minuten vor einem blinkenden Cursor auf leerem Hintergrund sitzt, kann es passieren, dass der Song einem eher auf die Nerven geht, statt zu helfen. Musik ist also eine Art Doping, das hervorragende Wirkung zeigt, wenn es richtig angewandt wird, aber auch Nebenwirkungen haben kann.
shelke
Zu den Namen:
Ich versuch (natürlich) immer passende zum Thema zu finden. Meistens erfinde ich sie selbst oder aber ich blätter mal in Büchern rum, ob da irgendwas Interessantes ist. xD Aber normalerweise versuche ich, keine Namen von Animes, Mangas etc. zu übernehmen, weil die schon so alltäglich sind, dass ich persönlich sie nicht mehr interessant finde (nicht alle natürlich, aber viele). Außerdem, wenn ich einen Namen von einem Manga übernehme, habe ich das Gefühl, ich kopiere den Charakter...oder ich befürchte, dass meiner so wird, wie der Namensgeber.

Schreibblockade:
Staatsfeind Nr. 1!!! xD Waaah ich hasse das, es deprimiert mich und seit letzter Zeit kommt es ständig. Wenn ich eine habe, versuche ich, mich irgendwie zu inspirieren. Dazu lese ich z.B. viel (auch meine eigenen älteren Texte), das hilft. Aber eine wirkliche Lösung dafür hab ich leider nicht.
Balthier89
Hey Leute.
Da ich hier vll auf Interesse stoße, weise ich mal auf meine Story hin:
Ildalian Story - Sonne, Mond & Sterne
(Wie kann man eig verlinken? Freude )
Sie ist noch nich fertig (noch laaaaange nich^^), aber bei großem Interesse
werd ich dazu angetrieben und werd sie bestimmt schneller fertigstellen, da
Interesse=Motivationsschub ist!^^

naja, schaut halt mal vorbei. Würd mich freuen, wenn mal wieder welche
da reinschreiben und Fragen stellen usw!


*PUSH*
Was´n los? Manche Threads sind hier echt mächtig am Verstauben....
darkLady
Mein lieber Balthier, ich hab mal einen Tipp für dich. Denk mal darüber nach, ob du vielleicht nicht der einzige auf der Welt bist. Es dreht sich nicht alles um dich.
Hiermit wäre ich bei Tipp Nummer 2: Sie dir mal den Eigene Geschichten Bereich an. Vielleicht fällt dir auf, dass es dort noch andere Geschichten als deine gibt. Für diese scheinst du dich ja nicht zu interessieren. Nun meine Frage: Warum sollten sich deren Autoren für deine Geschichte interessieren?
Das nächste, was du vielleicht beachten solltest, ist, dass es eine Menge Arbeit und Zeit beansprucht, konstruktive Kritik zu schreiben. Die meisten User, die im Geschichtenbereich aktiv sind, tun sich auch etwas mit ihren Kommentaren an. Du hast inzwischen sieben Wordseiten von deiner Geschichte online gestellt. Hast du dir mal überlegt, was es für eine Arbeit macht, einen so langen Text zu kritisieren?
Das letzte was ich dir noch nahelegen möchte, ist zu überlegen, wo und wie du dir deine Leser suchst. Das hier ist kein Werbetread und den Tread der eigenen Geschichte zu editieren, um darauf hinzuweisen, dass er noch vorhanden ist, ist ziemlich lästig.
Wenn du dir das mal durch den Kopf gehen lässt, wirst du sicher den ein oder anderen Grund finden, warum du keine bzw. für dich zu wenig Leser hast.