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Autor Beitrag
Thema: Film Star Wars
Ragoon

Antworten: 11
Hits: 2.129
23.12.2017 16:31 Forum: Film & Fernsehen


So, Freunde, ich habe mich hier eingeloggt, damit ich mein zorniges, enttäuschtes Unverständnis über Episode VIII Kund tun kann. Ich werde spoilern, was das Zeug hält.

Nachdem mir Episode VII gut gefallen hat, habe ich auf Episode VIII gewartet und mir keinen einzigen Trailer angesehen, damit ich mir nicht schon vorher ein Bild zurechtlegen kann. Dann war ich drin, habe ihn gesehen und war, gelinde gesagt, enttäuscht.
Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson hat so ziemlich alles kaputt gemacht, was JJ Abrams in Episode VII aufgebaut hat. Mir sagte der Name nichts und nachdem ich mir angesehen habe, auf was Herr Johnson bis jetzt zurückblicken kann, sagte mir der Name auch zurecht nichts. Was sich Disney dabei gedacht hat, ausgerechnet so einem no name das Drehbuch und die Regie eines Films dieser Größe zu überlassen, ist mir schleierhaft. Wenn es nach mir geht, wird Herr Johnson in einem der kommenden Star Wars Filme als Nebencharakter auftreten (wie er es angeblich in Rogue One getan) und dabei einen fürchterlichen und überflüssigen und nicht beachtenswerten Tod sterben.
Aber was er getan?

1. Den legendären Luke Skywalker einen Tod sterben lassen, der seiner Figur absolut unwürdig war.
Aus Lukes Figur und persönlicher Involvierung in die Geschichte hätte man mehr machen können. So diente er nur dazu, Kylos Vergangenheit in seiner Jedi-Schule aufzudecken und dem Widerstand über Zeitschinden die Flucht zu ermöglichen. Er hätte Ray was mehr beibringen können, er hätte leibhaftig kämpfen können/müssen, er hätte leibhaftig auf seine Schwester treffen können, aber nein, er stirbt allein durch geistige Überanstrengung, nachdem er die längste Zeit einfach nichts gemacht hat.

2. Die erste Ordnung ins Lächerliche gezogen.

General Hux wäre seinerzeit von General Tarkin wegen Unfähigkeit exekutiert worden und Imperator Snoke sieht im goldenen Bademantel auf seinem Thron in seinem großen Raum mit den blanken roten und dunklen Wänden aus wie ein sprichwörtlicher Puff Daddy. In den ganzen "Videoschaltungen" als gruselig rüberkommen, aber dann doch wie ein Pimp im eigenen Sadomaso-Keller hocken. Und dann noch den Dicken markieren und behaupten, jeden Gedanken in Kylo lesen zu können, aber dann bei erst bester Gelegenheit zu verkacken, den Plan seines Schülers nicht zu erkennen und von dem zweigeteilt zu werden.
Und wie kann es sein, dass knapp sechs Sternenzerstörer stundenlang hinter dem letzten Rest des Widerstands hinterherfliegen, damit denen der Sprit ausgeht, anstatt dass man einfach zwei Sternenzerstörer per Lichtgeschwindigkeit vorspringen und dann, direkt vor den Kreuzer, wieder zurückfliegen lässt? Diese dämliche Idee war Grundlage für mehr als die Hälfte der gesamten Handlung des Films!

3. Rays Vergangenheit wie Perlen vor die Säue geworfen.

Es steht zwar noch nicht fest, ob er recht hat, aber wenn Kylo die Wahrheit über Rays Vergangenheit gesagt hat, wurde diese Wahrheit mit Worten verlautbart, die ein Fünfzehnjähriger RTL2 Zuschauer kaum trefflicher hätte formulieren können. Ich kann nur hoffen, dass Kylo gelogen hat. Wenn nicht, hat Herr Johnson Rays interessanten Hintergrund plump und ordinär aufgedeckt und erzählerisches Potential vernichtet.

4. Billigen Humor in Dialogen eingeführt, der nicht einfach nur jeden Ernst, sondern auch die Spannung bedeutender Szenen im Keim erstickt hat.

Lustige Szenen dürfen gerne in einem Star Wars Film auftauchen, wenn der Witz aber bedeutende Szenen und Momente ruiniert, kann man den Film nicht mehr ernst nehmen. Als absolutes Paradebeispiel sei hier die vermeintliche Begegnung zwischen Luke und Leia hervorgehoben, in der Leia humorvoll auf die Veränderung ihrer Frisur hinweist. Ich bin mir sicher, dass sich die beiden nach der langen Zeit eigentlich anders begrüßt und anders miteinander geredet hätten. (Aber Gott sei gedankt, könnte Leia ja gewusst haben, dass es gar nicht Luke selbst war, der da plötzlich lang ersehnt vor ihr stand, denn Herr Johnson tat dies: )

5. Leia plötzlich ihre Macht in nie dagewesem Stile entdecken lassen.

Dass sie in Sachen Macht begabt sein muss, war schon immer klar, aber wer konnte damit rechnen, dass Leia in der Lage sein würde, nach einer überlebten Explosion, die sie in den Weltraum geschleudert hat, die Augen dort wieder aufzuschlagen und sich mittels Macht wieder an Bord des Schiffes zu "ziehen"? Niemand! Vielleicht die lächerlichste Szene des ganzen Films!
An dieser Stelle hätte man, wenn man sich ihrer Figur entledigen wollte, sie tatsächlich sterben lassen können. Spannend, dramatisch und hier und da mit einem Zeitlupeneffekt versehen, hätte man Kylo nach einem Moment des inneren Konflikts seine eigene Mutter töten lassen können, so wie er schon seinen Vater umgebracht hat. Aber dann hätte Leia im All ja weder ihr anaerobes Dasein entdecken noch ihre Schwebenummer durchziehen können.

6. Heckschilde etabliert, die unerschöpflich sind, aber dafür den Autopiloten vergessen.

Da wird der Kreuzer der Widerstandskämpfer schon stundenlang verfolgt und am Heck beschossen, und dann muss bei der Evakuierung des Schiffes wirklich einer zurückbleiben, der den Kasten noch steuert? Das Teil kann einen kollisionsfreien Flug mit Lichtgeschwindigkeit durch das All berechnen, ist aber nicht in der Lage, sich selbst mal zu steuern? Ach ne, dann hätte ja ein neuer, zunächst unsympathisch erscheinender Charakter nicht die Möglichkeit gehabt, heroisch den Tod eines Märtyrers zu sterben, indem er den Kreuzer nach erfolgter Evakuierung wendet und mit Lichtgeschwindigkeit in die Sternenzerstörer donnert, die schon begonnen hatten, auf die Evakuierungsschiffe zu schießen.

7. Dafür gesorgt, dass ein Xwing nicht nur einen Kampf gegen einen Sternenzerstörer überlebt, sondern es auch noch schafft, diesem sämtliche Geschützturme zu zerstören. Das war die erste Szene des Films, verbunden mit lächerlichem Dialog zwischen Po und Hux, und ich saß nach nicht mal fünf Minuten da und fragte mich, wie das sein kann.

So, jetzt habe ich keine Lust mehr, aber es hat gut getan. Episode IX wird wahrscheinlich genauso schlecht, wenn ich jedoch bedenke, dass Snoke und Luke tot sind, Rays Vergangenheit wahrscheinlich aufgedeckt und Fynn oberflächer Nebencharakter geworden ist, frage ich mich allerdings, was noch passieren soll. Das Schicksal von Kylo und Ray, gut, das könnte etwas werden. Ich bin mir aber recht sicher, dass Rian Johnson und seine Kollegen gerade akribisch daran arbeiten, auch das noch zu versauen.
Irgendwie habe ich gerade die Befürchtung, dass die kommenden Star Wars Filme eigentlich eine Fernsehserie sein sollen, aber es leider auf die große Leinwand schaffen werden.
Thema: Der "Was-lest-ihr-grade"-Thread
Ragoon

Antworten: 1.227
Hits: 143.796
24.09.2017 23:05 Forum: Literatur, Autoristik und Fan Fiction


Zitat:
Hat sich deine Hoffnung erfüllt?


Na ja...ich sag mal, es war okay. Der Schluss hat es dann noch mal rausgerissen.

Bei meinem letzten Aufenthalt in der Mayerschen habe ich mir eines der Warhammerbücher geschnappt und mir es mit ihm für knappe zwanzig Minuten mal gemütlich gemacht. Am Ende waren meine Erwartungen erfüllt, gekauft habe ich es mir aber nicht. Falls dein Freund mir sagen kann, in welchem Buch die "Necrons" auftauchen (falls es überhaupt eines gibt, in dem sie eine Rolle spielen), wäre ich dankbar, denn die Maschinchen sind meine Lieblinge, und wenn es ein Ableger dieser Buchreihe es in meinen Händen bis zur Ladenkasse und darüber hinaus schafft, dann müssen, glaube ich, Necrons drin vorkommen. Ansonsten wird's wohl nichts werden...zumindest zur Zeit...

Denn nun habe ich einen zweiten Autor für mich entdeckt: H.P. Lovecraft! Als Stephen King-Fan muss ich natürlich auch einen Blick auf die Bücher werfen, die ihn als Kind oder Jugendlicher mit geprägt haben, außerdem bin ich South-Park-Fan und durch die Serie auf den Cthulu-Kult aufmerksam geworden, der ja vom Howard Phillips erfunden und niedergeschrieben wurde, und so habe ich vor knapp einem Monat einen Sammelband mit Geschichten von Herrn Lovecraft erworben. Und ich habe mir die ganze Zeit gedacht: Kann ein Mann mit solch einem Nachnamen tatsächlich gruselige Horrorgeschichten schreiben? Jesus, ja!
Ich will kräftig die Werbetrommel rühren und Lovecraft empfehlen. Ich habe zwar noch nicht den ersten Sammelband durch, bin aber begeistert. Insbesondere von der Geschichte "Der Fall des Charles Dexter Ward". Mal ganz platt ausgedrückt, ist es eine Geschichte über einen Nekromanten. Das Ding ist nur (und dafür will ich Mister Lovecraft eigentlich nen Oskar geben), dass es keine Geschichte von Magie ist. Bei weitem kein Fantasieroman (auch erzählerisch ist es um Klassen besser). Eine Geschichte über einen Forscher in unserer Welt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, uralte Schriftrollen aus fernen Ländern, Alchemie. Erzählt nicht von einem permanent allwissenden Erzähler, sondern mittels Informationen aus später erworbenen Tagebüchern, Augenzeugenberichten und Aussagen von Beteiligten. Also furchtbar realistisch herüber gebracht.
Ich denke, ich werde mir nach und nach alle Sammelbände anschaffen ^.^

Zitat:
Wie man sich anhand des Titels schon denken kann: Ein Frauenbuch.


Das erinnert mich daran, dass ich mal ein Buch in der Hand hatte, geschrieben von einer Frau, die erklärt, wie ihrer Meinung nach Männer ticken bezüglich Frauen.
Und dass Frauen so manche Mühen in Sachen Aussehen oftmals gar nicht wegen der Männer auf sich nehmen, sondern damit andere Frauen nicht irgendwas Schlechtes denken...
Ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass es möglicherweise wirklich so sein könnte...aber...ich kann es mir vorstellen...
Thema: [PS4] Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom
Ragoon

Antworten: 17
Hits: 3.434
18.06.2017 09:10 Forum: Action-RPGs


Bin neulich auf das Spiel gestoßen und war sofort hingerissen von allem, was ich gesehen und gehört habe. Werde es mir höchstwahrscheinlich auch holen und bin wiedermal dankbar, dass ich PS4-Besitzer bin^^
Thema: Der "Was-lest-ihr-grade"-Thread
Ragoon

Antworten: 1.227
Hits: 143.796
11.06.2017 18:24 Forum: Literatur, Autoristik und Fan Fiction


Zitat:
Original von Yuki Onna
... furchtbare Angewohnheit sämtliche Namen der Protagonisten und vor allem auch unwichtigen Nebenakteuren, gefühlte tausend Male zu wiederholen...


Und schon hat das Buch bei mir verloren. Sowas Simples...


Ich bin mit der Unendlichen Geschichte fertig und kann sagen, dass es okay ist. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Als ich in der Mayerschen nach einem neuen Buch suchend auf dem Weg in die Science-Fiction und Fantasyecke war, weil ich als Warhammer 40k Fan ja eigentlich auch mal einen Roman aus diesem Universum lesen muss, bin ich doch in der Horrorecke hängen geblieben und habe mich nach einigem Hin und Her für das Monstrum (Tommyknockers) von Stephen King entschieden.
So nach den ersten 250 Seiten ist es bis jetzt mittelmäßig fesselnd. Einige gute Stellen und der Erzählstil gefällt mir wie immer bestens, aber die Handlung ist bis jetzt eher etwas fad.

Zitat:
Aber vielleicht überrascht mich Sullivan ja noch.


Ich glaube nicht. So rein intuitiv. Dafür hoffe ich meinerseits, dass King bei mir noch ein bisschen zulegt.
Thema: Film Persönliches in Sachen Reviews und Previews
Ragoon

Antworten: 0
Hits: 451
Persönliches in Sachen Reviews und Previews 06.06.2017 18:30 Forum: Film & Fernsehen


Tag auch,

mir kam der Gedanke, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn es einen Thread gibt, in dem man niederschreiben kann, welche Film man gerade gesehen hat, gerne auch welche, die man schon kennt und über die es hier separate Threads gibt, oder auch welche Kinotrailer einem kürzlich entweder große Vorfreude oder üble Vorahnungen beschert haben.
Also etwas ähnlich dem "Was lest ihr gerade"- Thread im Literatur-Forum. Ein Beitrag sollte aber bitte etwas mehr sein als "Grad Die Schöne und das Biest gesehen. Emma Watson war geil" oder "Laut Trailer wird Der dunkle Turm für mich die größte Enttäuschung seit sie Silent Hill 2 verkackt haben."
Beispiel gefällig? Zumindest für Reviews habe ich welche.

Ich habe mir letzte Woche drei DVDs gegönnt, deren Filme ich allesamt schon kannte. Ich mag es, eine gute Filmsammlung zu haben...

Als erstes schob ich "Mission Impossible 1" ein (ich werde jetzt übelst spoilern, falls das bei dem Film noch erwähnenswert ist xD) und war heilfroh, dass ich den Film nicht als trashig empfand (was mir neulich bei Independence Day Teil 1 passiert ist). Als Kind oder Jugendlicher war der Streifen natürlich ne ordentliche Spur packender, aber Spaß beim Gucken hatte ich dennoch, trotz oder vielleicht auch wegen der in ihm gezeigten Computerspionagetechnik, die seinerzeit als hochmodern galt, aber jetzt eher wie der klobige Bruder der PS2 daherkommt xD. Nur die Szene, in der Phelps in Prag seinen eigenen Tod vortäuscht, hat mich etwas verblüfft und ernüchtert zurückgelassen: Die Offensichtlichkeit, mit der es seine eigene Hand ist, die die Kanone auf sich selbst richtet, ist einfach erschreckend. Unglaublich, dass mir das in jüngeren Jahren nicht so arg aufgefallen ist!
Ansonsten immer noch sehenswert. Die Szenen in Langley im Hochsicherheitsraum, wo der Hauptrechner steht und Ethan, also Tom Cruise, seine legendäre Seilnummer in der Schwebe durchzieht. Das Finale im Zug. Der Kaugummi. Träumchen, bis in alle Ewigkeit. Und Jean Reno auf der bösen Seite...das ist mir nie wieder vor die Augen gekommen...

Als zweites kam Schindlers Liste, der in meiner Sammlung auch nicht fehlen darf. Kommt zwar jedes Jahr irgendwie so im Dezember im Fernsehen, aber jetzt, wo ich mir das Meistwerk von Spielberg noch mal angeguckt habe, lag ich am Ende im Bett, mit von Tränen überlaufenen Wangen (gibt es ein größeres Kompliment an einen Regisseur?).
Zwischenzeitlich löste der Film in mir einen interessanten Gedanken aus. Zwar kann man die Dinge bei weitem nicht auf dieselbe Stufe stellen, aber wenn Oscar Schindler seinerzeit mit Geld Menschen vor dem Tod bewahrte, was könnte heutzutage ein milliardenschwerer Mann für die zahlreichen Flüchtlinge in Europa tun? Könnte so ein einzelner Mann nicht das Leben vieler verbessern oder gar retten, wenn er denn wollte (und wir bürokratische Hürden jetzt einfach mal außer Acht lassen)?

Als drittes und letztes schob ich Shutter Island ein, den ich bis jetzt nur ein Mal gesehen hatte. Ich finde ihn, abgesehen von einem kurzen, etwas langweiligen Mittelstück, absolut sehenswert. Richtig gute Unterhaltung für mich und wenn ich das Genre benennen müsste, würde ich sagen, er ist ein Thriller mit einer ordentlichen Portion spannendem Psychohorror, ohne dabei zu weit ins Groteske zu gehen. Und als Interessent an Psychologie und dem Unterbewusstsein und seinen Verarbeitungsmechanismen, die uns ja gerne auf faszinierende und originelle Weise die geistige Gesundheit bewahren und uns vor Unglücksein beschützen wollen, habe ich mir am Ende des Films gedacht: Irgendwie scheinen die Gedanken des kranken und gefährlichen Patienten logisch und das könnte bedeuten, dass ich mich in seiner Situation vielleicht genauso entwickelt hätte O.O
Und Ben Kingsley mit seiner deutschen Stimme als Psychologe... das passt für mich wie Nutella auf Brot.

Das war jetzt zugegebenermaßen recht ausführlich, weil ich ganz gerne schreibe. Aber ich hoffe, es ist angekommen und es wird hier mehr rein geschrieben als "Herr der Ringe 3 letztens noch mal gesehen. Effekte sehen auch nicht mehr so knorke aus."
Ferne hoffe ich natürlich, dass hier überhaupt was rein geschrieben wird =D
Ein Beispiel für eine Meinung zu einem Trailer schenke ich mir, weil mir jetzt doch die Lust am Schreiben vergangen ist.
Aber ich will wenigstens kurz erwähnen, dass der Trailer von "Der dunkle Turm" (und ja, gemeint ist Stephen Kings epische Fantasy-Saga, meine Herrschaften) vor meinem geistigen Auge ein Schild mit schreiend roten, blinkenden Buchstaben hervorgerufen hat, die zusammen die Sätze "WAS FÜR EINE SCHEIßE IST DAS!? Und wieso kann sich der Urheber der Geschichte und mein literarisches Idol für das Filmkonzept begeistern!? Bin ich hier grad etwa im falschen Film!? Hat Stephen wieder mit dem Trinken angefangen!?" ergaben.

Vielleicht wird man ja beim Lesen hier neugierig auf einen Film oder Trailer, der hier erwähnt wird.
Thema: Der "Was-lest-ihr-grade"-Thread
Ragoon

Antworten: 1.227
Hits: 143.796
25.05.2017 11:31 Forum: Literatur, Autoristik und Fan Fiction


Mark Twain müsste ich eigentlich auch mal lesen. Ist ja ein großer Name...

Ich habe mich mit meinen letzten beiden Büchern mal einem deutschen Autor der jüngeren Vergangenheit gewidmet: Michael Ende.
Habe Momo gelesen, nachdem ich mir das Hörbuch teils angehört habe, und führe mir gerade die Unendliche Geschichte zu Gemüte.
Momo, insbesondere die erste Hälfte des Buches, ist eine ziemlich gute Geschichte, die gerade Erwachsene mal (wieder) lesen sollten, da es einen ein klein wenig zum Nachdenken bringt, wofür man sich in seinem Leben mal Zeit nehmen sollte. Denn Zeit ist das große Thema des Buches. Es ist im Stil eines Jugendbuches oder gar Kinderbuches geschrieben und Michael Ende ist für meinen Geschmack ein außerordentlich guter Erzähler. Momo ist also meiner Ansicht nach sehr zu empfehlen.
Die Unendliche Geschichte (hat wohl jeder schon mal was von gehört oder den Film bzw. die Filme gesehen) ist bis jetzt in moralischer Hinsicht nicht ganz so ergiebig wie Momo, wobei sich das seit den jüngsten Kapiteln zu ändern andeutet, dafür aber nicht weniger schlecht erzählt. Ferner ist die Welt Phantásien eine wahre Perle menschlicher, schöpfender Phantasie und weiß mit außergewöhnlichen Völkern, Ländern und Begebenheiten mächtig zu punkten. Die Geschichte ist außerdem sehr raffiniert und von der Idee her ein wahres Schmuckstück: In der Unendlichen Geschichte von Michael Ende liest Bastian Balthasar Bux das Buch "Die Unendliche Geschichte" und wird plötzlich Teil dieser Geschichte und der Welt des Buches. Ich liebe sowas^^
Thema: Allgemeines Aussterben von Foren
Ragoon

Antworten: 101
Hits: 34.065
08.05.2017 23:34 Forum: Off Topic - Das Forum


Zitat:
Eine Kombiniation aus mehreren Plattformen, ist da heute leider nicht mehr weg zu denken.


Das greife ich doch mal auf, zumindest in meinem eigenen Sinne. Ich lehne mich aus dem Fenster und fasse die Themen von ff.de mal grob auf zwei Gebiete zusammen: Final Fantasy und anderes.
Diese anderen Themenfelder sind hier uninteressant, denn auf anderen belebteren Websites und Diensten kann man sich zu diesen verschiedenen und teils sehr aktuellen Themen äußern und viel mehr Wellen schlagen als es hier möglich wäre, schon allein weil die dortige Userschaft aktiver und größer ist.
Das Themengebiet Final Fantasy ist hier leider nicht lebendiger als die anderen Themen, aber es gibt einen Unterschied: Der Name sollte hier Programm sein und das Thema maßgeblicher Grund für eine Registrierung. Dennoch ist das Thema hier tot. Ohne dass ich weiß, wie rege Final Fantasy auf anderen Seiten behandelt wird, gehe ich einfach mal naiv davon aus, dass auch auf den anderen Websites die Videospielreihe sich keiner großen Aktivität vonseiten der Userschaft erfreut. Wenn ein neuer Teil rauskommt, ist es kurz aktuell und dann verschwindet es. Mal gesetzt den Fall ich hätte Recht: Der Grund dafür liegt nicht an der Website, sondern an der Videospielreihe, an dem Konsumverhalten der Gamer und am Markt.
Final Fantasy sticht nicht mehr wie ein Meilenstein dermaßen aus der Videospielwelt heraus wie früher. Final Fantasy, zumindest das, was die meisten hier darunter verstehen, ist mit seinem Genre, seinen Spieldynamiken und Onlinefunktionen nicht im Trend der Zeit und mit seinem äußeren Erscheinungsbild trifft es möglicherweise auch nicht den Nerv einer überwältigend großen Menge an Spielern.
Die letzten Final Fantasys waren vielleicht nicht nur keine Meilensteine mehr, sondern sie hatten auch ziemlich harte Konkurrenz, möglicherweise in Genres, die beliebter sind. Der Markt wird mit Games geradezu überschüttet und die Anzahl an sehr guten Spielen ist vielleicht auch größer als früher.
Dann hat die Anzahl an guten Websites mit FAQs und Hilfen mächtig zugenommen. Wieso also erst registrieren, nachfragen und auf Antwort warten, wenn man alles auf anderem Wege bedeutend einfacher bekommt?
Und ich möchte noch einen Grund anbringen, der vielleicht was dämlich erscheint, aber ebenfalls dafür sorgt, dass sich hier erstens keiner mehr anmeldet wegen der Spiele und zweitens die vorhandenen User ebenfalls weniger aktiv sind in den Final Fantasy-Bereichen der aktuellen Teile: Mangelnde Kreativität und Phantasie. In den alten Forenabschnitten gab es Themen, wo man einfach aus Spaß an der Freude über eigentlich belangloses Zeugs schreiben konnte. Wenn man die Threads im FF VII-, VIII- und IX-Forum mal nach "Anzahl der Antworten" sortiert, wird man feststellen, dass da ziemlich viele Themen weit oben in den Ranglisten kursieren, die...wie soll ich sagen...einem analytischen, sachlichen Menschen als völlig überflüssig erscheinen. (Man kann natürlich dagegen halten, dass die neueren Teile kacke, die vorhandenen User älter (und somit rationaler) geworden und neue User, die ein wenig für kreativen Wirbel sorgen würden, schlicht nicht da sind.)

Tja, was tun? Irgendwie ahne ich, dass das Forum hier nur dann zu alter Größe auferstehen würde, wenn

- weniger Videospiele auf den Markt kommen
- allgemeine Trends in der Branche und Gameskonsum sich ändern
- Let's plays und einige andere Seiten, wo man Hilfe bekommt, verschwinden
- und FF XVI gut wird

Da höchstens der letzte Punkt eintreten kann (und hoffentlich wird), ist dieses Forum meiner Ansicht nach ein Relikt aus einer vergangenen Internet- und Gamingweltära. Ob man es in ein neues Gewand kleiden kann, das weiß ich nicht, aber den Versuch wird es nicht geben.
Aber dennoch hat es für mich manchmal auch etwas Schönes: Wenn ich mich hier einlogge und alle paar Wochen was schreibe, dann ist es, übertrieben gesprochen bzw. getippt, wahrscheinlich so, als wäre ich ein alter, alter Mann, der alle halbe Jahre in den Park geht, den er früher so oft besucht hat. Er setzt sich dort auf eine der vielen, vielen Bänke an einen der vielen, vielen Tisch und hat, ganz wie in alten Zeiten, das alte Eisen dabei, mit dessen Hilfe er damals viele, viele Nachrichten in viele der Tische geritzt hat, zu und neben die Nachrichten der anderen. Und dann und wann, wenn er wieder in den Park geht, entdeckt er eine neue Nachricht an einem Tisch, hinterlassen von jemandem, der ebenfalls dann und wann noch vorbeikommt. Und während der ganze Park ruhig und still da liegt, ritzt er eine eigene, antwortende Nachricht ins Holz und geht anschließend unscheinbar wieder von dannen. Kurz bevor er dann den Park verlässt, dreht er sich noch ein mal um zu dem weiten Feld mit den vielen Bänken und Tischen, die früher so dermaßen mit Nachrichten beschrieben wurden, dass man Holzspäne am Boden finden konnte, und denkt: Irgendwann komme ich hier her und dann wird alles fort sein. Aber bis es soweit ist, setzte ich mich dann und wann immer wieder hier hin, schaue nach neuen Nachrichten und habe das Eisen stets bereit.
Thema: Life is strange
Ragoon

Antworten: 4
Hits: 768
27.02.2017 14:22 Forum: Sony Playstation 4


Sofern du meinst, dass dich stört, dass Max sich anfangs selbst von den anderen abgrenzt und mit Bravour die Rolle der Außenseiterin übernimmt sowie die anderen, "cooleren" in ihren Gedanken schlecht macht, kann ich dich definitiv beruhigen. Das wird aufhören und durch Wichtigeres ersetzt. Tatsächlich, wo du das Wort Schuld erwähnst, wird Max sich für weitaus Größeres verantworten müssen, insbesondere für ihre/deine getroffenen Entscheidungen. Sie wird ihr pubertäres Verhalten da auf jeden Fall hinter sich lassen.
Thema: Life is strange
Ragoon

Antworten: 4
Hits: 768
Life is strange 26.02.2017 21:50 Forum: Sony Playstation 4


Gibt's nicht nur für die Play Station, X-Boxler also auch aufgepasst.
Ich will mal kräftig die Werbetrommel rühren und Aufmerksamkeit generieren, denn dem einen oder anderen hier könnte der Titel zusagen. Gepublished von *Trommelwirbel* Square Enix und entwickelt von Dontnod-Entertainment ist dieses Spiel meines Erachtens ein kleines Meisterwerk, das innerhalb der Bereiche, in denen es glänzt, für mich bis jetzt unerreicht ist und seinesgleichen sucht.
Wer gut erzählte Geschichten, glaubhafte Charaktere und eine tolle Atmosphäre mag, sollte es sich anschauen. Spielerisches Element ist das Treffen von Entscheidungen, die mal weniger, mal mehr und ein anderes mal derart tiefgreifende Konsequenzen haben, dass ich zwei Mal im Spiel ungelogen fünfzehn Minuten einfach nur da saß und überlegt habe, für welche Alternative ich mich entscheiden soll. Zweites spielerisches Element ist Max' übersinnliche Fertigkeit, die Zeit in begrenztem Maße zurückdrehen zu können.
Ferner muss erwähnt werden, dass die Sprecher (es gibt keine deutsche Sprachausgabe, nur Englisch und vielleicht noch andere) richtig gute Arbeiter geleistet haben. Die Soundtracks sind ebenfalls top.
Wer's noch nicht hat, aber ruhige Spiele mit Feingefühl mag: Überlegt es euch wirklich. Wer's schon gespielt hat: Schreibt eure Meinung nieder.

Meine Empfehlung: Alle 5 Episoden kaufen.
Thema: Final Fantasy XV Fragen-Thread
Ragoon

Antworten: 31
Hits: 5.766
26.02.2017 21:12 Forum: Final Fantasy XV


Wenn es nach demselben Prinzip funktioniert wie auch später im Spiel, wird Umbra (oder wie der Hund auch immer hieß) als Option auswählbar sein, wenn du irgendwo übernachten willst. Wähl diese Option und du kannst mit Hilfe des Vierbeiners zurückreisen. Hoffe ich für dich Augenzwinkern
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