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darkLady darkLady ist weiblich (29)
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Hach, endlich geschafft!
Soo, es geht weiter mit einem Zufall, der schon an regelrechten Blödsinn grenzt!
Also, Frankenstein ist auf ner schottischen Insel, treibt mit dem Boot ab und landet am irischen Festland. So weit so gut. Das Monster hat knapp zuvor Clerval vom schottischen Festland geholt, extra rüber nach Irland gebracht, um ihn dort zu erwürgen noch bevor Frankenstein dort ankommt. Ganz zufällig genau am richtigen Ort. HÄÄÄÄ?! Ich mein, wir hatten ja schon viele Zufälle und Ungereimtheiten, aber ich find, das übertrifft jetzt wirklcih alles.
Und weiter geht's mit einem weiteren Nervenzusammenrbuch und langem Fieberanfall. Jetzt mal ernsthaft, was is der eigentlich für ein Weichei? Das halbe Buch lang liegt der im Delirium, langsam nervts einfach nur.
Dann gehts endlich zurück in die Schweiz und dort wird geheiratet. Das Monster hat noch gedroht, in der Hochzeitsnacht bei ihm zu sein und Frankenstein macht sich nicht einen Moment Gedanken, dass das Monster seiner Frau etwas antun könnte. Ok, oft sieht man das offensichtliche einfach nicht, aber das? Bisher ist es nur drum gegangen, dass das Monster ihn straft, indem es ihm geliebte Menschen killt und Elisabeth soll nicht in Gefahr schweben? Dass er das nicht kapiert, ist in meinen Augen sehr weit her geholt.
Weiter gehts mit dem Tod des Vaters aus Kummer und Frankenstein bricht auf, das Monster zu jagen. Und der verbliene Bruder? Existiert quasi nicht mehr. Nur am Ende der Geschichte wird noch kurz erwähnt "der unglückliche Viktor" und das wars.
Was mich ganz besonders gestört hat war, wie Frankenstein immer wieder erwähnt hat, kein Mensch kann so unglücklich sein wie er und kein Leid größer als seins. In der Geschichte der Menschheit hats bis zur Verfassung des Buchs mit Sicherheit genug Beispiele gegeben, dass Frankenstein nicht so eine arme Sau (entschuldige den Ausdruck) ist, wie er immer tut. Solche Äußerungen ärgern mich richtig. Und bis zum Schluss gibt er vor allem dem Monster die Schuld für alles und immer wird vom Hass auf das Monster geschrieben. Ich hab eignetlich bis zum Ende nicht das Gefühl gehabt, dass er seine eigene Schuld so richtig einsieht. Einerseits die, überhaupt so etwas geschaffen zu haben und andererseits sich seiner Schöpfung gegenüber so verantwortungslos zu verhalten. Für mich bleibt Frankenstein bis zum Schluss sehr unsympathisch.
Mich hat außerdem irritiert, dass Frankenstein den Captain immer als so jung bezeichnet. Daraus hab ich eignetlich geschlossen, dass Frankenstein zum Zeitpunkt seiner Erzählung selbst schon recht alt ist, aber das stimmt ja gar nicht. Eigentlich sind seit seiner Studienzeit nur zwei bis drei Jahre vergangen. Na ja, wieder ein bisschen gehäuchel von ihm, wenn er andere als jung und unerfahren bezeichnet.
Das Ende, als das Monster noch einmal seine Gefühle zum Ausdruck bringt, hat mir gut gefallen. Obwohl es moralisch nicht richtig gehandelt hat, kann ich es trotzdem gut nachvollziehen und die eigentliche und tiefgreifende Verzweiflung wird noch einmal ganz deutlich.
Na ja und dann will es bis ans nördlichste Ende der Welt und sich dort auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Wie will es denn am Nordpol so viel Holz und was zum Anzünden finden?!?!?!
Was mir noch gut gefallen hat war, dass die drei Erzähler (der Captain, Frankenstein und das Monster) alle unterschiedlich erzählt haben. Jeder hat seine eigene Sprache gehabt, anhand derer man sie sofort unterscheiden konnte.

Mein Fazit:
+ Sehr originelle Idee, teilweise gute bis sehr gute Wortwahl
- trotz der guten Idee ist bei mir wenig bis gar keine Spannung aufgekommen, einige gravierende Logikfehler bzw. gehäufte unrealistische Zufälle und vorwiegend unsympathische Charaktere (nur Clerval und Elisabeth mochte ich, aber die sind wenig vorgekommen).

Mehr fällt mir momentan dazu nicht mehr ein. Bin schon sehr gespannt, was du vom Ende hältst.

__________________
Geh so weit das Auge reicht. Und wenn du dort bist, siehst du weiter.
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Ich hab mich endlich aufgerafft und nun auch die letzten Kapietl gelesen. Ich kann dir eigentlich in allen Punkten nur zustimmen. Die Zufälle sind so haarsträubend, dass das Buch an diesen Stellen schon unfreiwillig komisch wirkt. Für solche Logiklücken wird man heutzutage von den Kritikern in der Luft zerfetzt.

Zu Frankensteins Konstitution. Man merkt ja eigentlich das ganze Buch über, dass er eher von schwächerer Konstitution ist. Es überrascht mich nicht mehr so richtig, dass er nach jedem Unglück wieder zusammenbricht. Ein wenig mehr Mumm wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber er ist nunmal kein Bruce Willis oder Schwarzenegger Augenzwinkern

Ganz furchtbar fand ich auch die Szene mit der Hochzeitsnacht. Ich mein das Monster ist die ganze Zeit nur hinter den Angehörigen von ihm her! Es ist doch ganz logisch, dass nun auch seine Frau in Gefahr ist. Aber was macht er? Schickt sie ins Bett und sucht im Rest des Hauses nach dem Monster.... Augen rollen
Das klingt so lächerlich, dass es eine Szene aus Scray-Movie sein könnte! Die einzige Möglichkeit sich selbst und seine Frau einigermaßen zu beschützen wäre, wenn er die ganze Nacht mit der Waffe in der Hand am Bett seiner Frau Wache hält. Irgendwann wird das Monster dann schon kommen. Aber er streift durchs Haus und lässt seine Frau allein zurück. Sowas gehört einfach betsraft und an der Stelle hab ich einfach nur mit dem Kopf geschüttelt.

Zitat:
Was mich ganz besonders gestört hat war, wie Frankenstein immer wieder erwähnt hat, kein Mensch kann so unglücklich sein wie er und kein Leid größer als seins. In der Geschichte der Menschheit hats bis zur Verfassung des Buchs mit Sicherheit genug Beispiele gegeben, dass Frankenstein nicht so eine arme Sau (entschuldige den Ausdruck) ist, wie er immer tut. Solche Äußerungen ärgern mich richtig. Und bis zum Schluss gibt er vor allem dem Monster die Schuld für alles und immer wird vom Hass auf das Monster geschrieben. Ich hab eignetlich bis zum Ende nicht das Gefühl gehabt, dass er seine eigene Schuld so richtig einsieht. Einerseits die, überhaupt so etwas geschaffen zu haben und andererseits sich seiner Schöpfung gegenüber so verantwortungslos zu verhalten. Für mich bleibt Frankenstein bis zum Schluss sehr unsympathisch.


Ja man hat so den Eindruck, dass er wirklich nichts begriffen hat. Er schiebt wirklich die ganze Schuld auf das Monster und sieht überhaupt nicht seine Fehler ein. Er nimmt zwar den Tod seiner Mitmenschen auf sich, aber er zieht daraus keinerlei Konsequenzen, verändert nicht sein Handeln. Zum Glück hat das Monster nochmal eine Szene am Ende, sodass man nicht den Eindruck erhält, dass die Autorin Frankensteins verhalten gut heißt. Dadurch, dass das Monster das Schlusswort erhält und nochmal die eigene Ansicht erzählen darf, hat man als Leser eine zweite Sicht auf die Geschehnisse.
Aber die Motive des Monsters sind mir auch etwas schleierhaft. Ich habe dem Kapitän da schon zugestimmt. Erst bringt das Monster die Leute um und beklagt sich dann, was für eine Qual das dann war, nur um dann das nächste Opfer auszuwählen.

Das mit dem Verbrennen am Ende fand ich jetzt nicht so abwegig, das Monster und Frankenstein kamen ja jeweils mit einem Schlitten und Vorräten, da wird sich schon etwas Holz finden lassen. Vom Schiff kann man ja auch noch etwas stehlen.

Positiv fand ich eigentlich nur, dass die Handlung am Ende dann nicht mehr so zäh war, sondern etwas straffer erzählt wurde. Nochmal 2-3 Kapitel in denen eigentlich nichts passiert wären unerträglich gewesen. Diese Erzählweise hätte man nur von Beginn an haben müssen, dann könnte ich vielleicht etwas mehr gefallen an dem Buch finden. Aber so war ich am Ende einfach nur froh, dass ich es geschafft habe.

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Zitat:
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