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17. Februar 2019,
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Aurora Aurora ist weiblich (24)
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Während Madison hinter den anderen herging, fiel ihre Laune immer weiter in den Keller. Sie war immer noch der Meinung, dass die Lichter real gewesen waren und dass niemand anderer sie gesehen hatte ließ sie zum einen an ihrem Verstand zweifeln und außerdem steigerte es ihr Misstrauen dem Urwald gegenüber ziemlich. All dies zusammen konnte sie sich bessere Dinge vorstellen, als mal wieder durch das Gebüsch stapfen zu müssen.
Vertieft in ihre Gedanken sie konnte nur schwer ein Zucken unterdrücken, als Nates Stimme zu ihr drang: „Hey.“ „Hey“ „Willst du über gestern reden?“ Ungefähr so gern wie mich freiwillig einer Operation ohne Narkose zu unterziehen..
„Nein…“
Als der Junge Anstalten machte sie wieder allein zu lassen schoss Madison ein verrückter Gedanke durch den Kopf: Vielleicht hat er doch was gesehen und macht sich jetzt über mich lustig..
„Ich kann nicht glauben, dass ich mir sowas eingebildet habe… es war so real, ich habe es gesehen ganz sicher! Ich bin nicht verrückt!“ Nates Blick daraufhin zeigte ihr allerdings ziemlich schnell, dass das nicht ein komischer Scherz von ihm und den anderen war. „Das behauptet auch keiner…“
„Ach! Und was haben dann die seltsamen Blicke der anderen und auch von dir sonst zu bedeuten?!“
„Wir machen uns eben Sorgen Madison… Ist ja nicht so als würden wir dich jetzt in ne Zwangsjacke stecken…“
„Haha, sehr witzig! Ich weiß was ich gesehen habe, nachdem ich meine Augen geschlossen habe, habe ich noch ein Nachbild gesehen! Diese Dinger waren so grell, das Licht hat sich eingebrannt, das kann man sich doch nicht einbilden!“
„Madison, das einzige was ich dazu sagen kann, ist dass ich es nicht gesehen habe und die anderen auch nicht. Keine Ahnung ob du es dir eingebildet hast oder nicht.“
Seine ruhige Stimme, die einen sehr vorsichtigen Unterton hatte machte sie nur noch wütender: „Ich dachte du bist auf meiner Seite!“
Bevor er etwas darauf erwidern konnte beschleunigte sie ihre Schritte, sodass sie nun direkt hinter Sam herging. In Gedanken vor sich hinschimpfend war sie so abgelenkt, dass sie erst nach einigen Minuten realisierte, dass sich ihr Herzschlag beschleunigt hatte und ihr ganzer Körper angespannt war, als würde er sich auf eine schnelle Flucht vorbereiten. Vorsichtig scannte sie beide Seiten des Urwaldes, konnte allerdings nichts sehen. Das unheimliche Gefühl beobachtet zu werden blieb allerdings bestehen. Nicht nur das, es war auch stärker als damals als Madison und Sam auf der Suche nach den anderen gewesen waren.
Gerade als sie etwas sagen wollte sprach Jason das Thema an ihrer Stelle an und nach einigem hin und her beschlossen sie, den Rückweg anzutreten.
Dieser verlief schweigend, während Jason, Ignis und Madison damit beschäftigt waren ihre Umgebung zu beobachten lief Sam vor ihnen her und wies ihnen den Weg. Der einzige der normal schien war Nate, was Madison noch unruhiger machte. Warum war er der einzige, der nichts zu spüren schien? Weiß er etwa mehr als wir?
Nach einigen Minuten blieb Sam an den Beerensträuchern die sie schon vorher passiert hatten stehen. Schnell pflückten sie die essbaren ab und steckten sie in eine der Taschen, die Madison umhängen hatte.
Getrieben von dem immer stärkeren Gefühl verfolgt zu werden beschleunigten sich die Schritte der jugendlichen immer mehr, bis sie fast rannten. Nate schien zwar immer noch nichts zu fühlen, doch er passte sich dem Tempo an ohne etwas zu sagen.
Da die Tasche immer wieder an Ästen hängenblieb beschloss Madison schließlich, sie in der Hand zu tragen. Als sie aus dem Träger schlüpfte fiel sie ihr allerdings aus der Hand und bevor sie reagieren konnte war Jason darübergelaufen.
„Sag einmal, geht´s noch?“, explodierte Madison, sie konnte nicht glauben dass der Junge über die einzige Nahrung die sie gefunden hatten gelaufen war.
„Ist doch nicht meine Schuld“, entgegnete der Junge patzig, was Madison noch mehr aufregte. Kapierte er denn nicht, dass er gerade das einzig essbare das sie gefunden hatten zerstört hatte?
„Wir sollten vielleicht weiterlaufen, es war ja außerdem nur ein Unfall“, versuchte Nate die beiden zu beruhigen, worauf das Mädchen hitzig erwiderte: „Gute Idee, lassen wir diesen Vollidioten hier, dann haben wir wenigstens etwas mehr zu essen, er kann gerne den Beerenmatsch den er gerade fabriziert hat essen“, während sie sich wieder in Bewegung setzte.
„Was ist eigentlich dein Problem?“, kam die Erwiderung von Jason, worauf Madison ein verächtliches Schnauben losließ: „Was mein Problem ist? Wir sind mitten im Nirgendwo, haben fast nichts mehr zu essen und das einzige was wir finden sind diese scheiß Beeren..“
"Ja, und wessen verdammte Schuld ist das?!", rief Jason hinter ihr.
"Hey, wenn du durch die Gegend trampelst, wie der erste scheiß Mensch-"
"Wenn du mir die Tasche vor die Füße wirfst, weil du mit deinen Klumpfingern nichts greifen kannst, bist genau nur du schuld!", unterbrach Jason Madison, woraufhin sie wütend zu ihm herumwirbelte.
"Es war von euch beiden keine Absicht, also hört endlich auf", versuchte Nate die beiden Streitenden zu beschwichtigen, was Madisons Wut noch weiter anfachte. Anscheinend war Nate überhaupt nicht mehr an ihrer Seite, was sie ziemlich aufregte. Sich die ganze Zeit an mich ranmachen aber wenns hart auf hart kommt und er Stellung beziehen sollte kneift er den Schwanz ein?
"Er hat es mit Absicht gemacht. Er wollte doch, dass wir nichts abbekommen!"
"Spinnst du total?! Wenn überhaupt, hast du die Tasche mit Absicht-"
Michael Faust unterbrach ihre Diskussion sehr schnell, erst jetzt realisierte Madison dass sie ihr Lager wieder erreicht hatten.
Nachdem sie festgestellt hatten dass Sam und Ignis fehlten, die beiden allerdings sehr schnell wieder auftauchten, trat eine Art Waffenstillstand im Lager ein.
Madisons Wut kühlte langsam ab, sie verstand nicht warum sie so wütend gewesen war. Natürlich war es scheiße, dass sie die Beeren verloren hatten, aber ihr war auch klar, dass es nicht Jasons Schuld gewesen war. Ihr Stolz verbot es ihr allerdings dies zuzugeben und sich bei dem Jungen zu entschuldigen.
Nate allerdings war eine ganz andere Sache. Sie war immer noch wütend auf ihn, dass er sie nicht unterstützt hatte und ihr immer noch nicht glaubte, dass die Lichter wirklich da gewesen waren.
So hielt sie so gut es ging Abstand von ihm, bis er es schaffte sie in die Enge zu treiben: „Können wir reden?“ Von ihrem „Bett“ aufsehend stand Nate vor ihr und wartete geduldig auf ihre Antwort.
„Ach, jetzt plötzlich willst du reden?“, entgegnete Madison schnippisch, noch nicht bereit ihm zu vergeben.
Anstatt einer Antwort ließ der Junge sich neben ihr nieder und sah sie an. „Ich weiß, dass du sauer auf mich bist und ich kann mir auch gut denken warum. Aber ich will dich nicht anlügen und ich habe nun mal keine Lichter gesehen. Das heißt nicht, dass ich denke, dass du verrückt bist oder so etwas. Ich glaube eher der Wald stellt etwas mit uns an, ich weiß auch nicht genau was, aber sie dir nur an wie die anderen sich verhalten. Jason und du, ihr seid schon beide Hitzköpfe, aber du weißt doch selbst, dass es nicht seine Schuld ist, also ist es nicht deine Art, deswegen so durchzudrehen. Und sie dir einfach einmal an, wie alle hier herumgehen. Fast jeder blickt ständig über die Schulter oder geht geduckt, als würde er mit einer Attacke rechnen oder sich beobachtet fühlen, das ist nicht normal.“
Seine Ansprache brachte Madison wieder auf eine Frage, die sie sich davor schon gestellt hatte: „Wie kommt es eigentlich, dass DU nie etwas spürst oder siehst?“ Selbst sie selbst konnte den misstrauischen Unterton in ihrer Stimme hören.
Erstaunt sah Nate sie an und antwortete mit einem verwirrten Ton in ihrer Stimme: „Ich weiß es auch nicht. Vielleicht war das Knacksen das ich gehört habe auch eine Halluzination, aber selbst wenn, muss ich zugeben, dass ich viel ruhiger bin wie ihr. Ich hab aber keine Ahnung warum das so ist.“
Gerade als Madison etwas darauf erwidern wollte kamen sam und Corey von ihrem Wachposten zurück und riefen alle zusammen.
„Wir haben uns gedacht, wir sollten mal gewisse … Vorkommnisse, die in letzter Zeit so passiert sind ansprechen“, begann Corey. „Es ist angesichts unserer Lage natürlich vollkommen logisch, dass bei allen die Nerven ein wenig blank liegen, aber nicht in diesem Ausmaß. Noch dazu kommen die Halluzinationen, die einige von uns hatten. Wir alle haben Madisons gestern mitbekommen und während ihr auf der Suche nach etwas essbarem wart hatte Zoe auch eine. Zuerst beschuldigte sie Kailynn ihr Glockenspiel gestohlen zu haben und dann bildete sie sich ein, dass jemand es im Wald spielen würde, woraufhin sie einfach blindlings losrannte. Als ich sie schließlich eingeholt habe war ich so wütend auf sie, dass ich meine Wut einfach rauslassen musste, wenn es sein muss auch an ihr“, bei diesem Geständnis sah der Junge sehr beschämt aus, als könnte er immer noch nicht fassen, was er getan hatte. Dies hinderte ihn aber nicht, seine Ansprache zu beenden: „Außerdem hat Sam mir gerade erzählt, dass Ignis der Meinung gewesen war, seine Freundin riechen zu können. Wir wissen nicht woran es liegt, aber wir sind der Meinung der Urwald, oder irgendwas darinnen, stellt das mit uns an. Deshalb wollten wir zuerst einmal von euch wissen, ob noch jemand von euch etwas gehört oder gesehen hat.“
Für einige Momente herrschte Totenstille, dann meldete sich Nate: „Ich weiß nicht, ob ich es mir eingebildet hab oder nicht. Gestern als ich Feuerholz holen war hab ich ein Knacksen gehört.“ „Und hast nix erzählt“, erwiderte Madison schnippisch, mittlerweile war sie sich sicher, dass Nate etwas damit zu tun hatte.
Der Junge warf ihr einen schnellen Blick zu und fragte vorsichtig: „Willst du etwa schon wieder damit anfangen? Ich bin eigentlich der Meinung wir haben im Moment wichtigere Sachen zu besprechen“
„Stimmt“, warf Jason ein und stand auf. „Wir sollten klären wie es kommt dass du und Ms. Seychalon so ruhig seid während wir alle anderen ein komisches Gefühl haben. Warum sind wir hier?“ „Weiß ich doch genauso wenig wie du“, erwiderte Nate daraufhin genervt, was Jason aber nicht als Antwort zu reichen schien: „ Achja? Wer sagt uns denn dass das alles nicht ein Plan von euch beiden war. Ihr habt euch absichtlich bei der Space Academy angemeldet um uns hierherzubekommen um dann irgendwelche Experimente mit uns durchzuführen oder uns eurem menschenfressenden Monster zum Fraß vorzuwerfen!“
„Sagmal, geht´s noch?“, explodierte Nate, doch bevor er weiterreden konnte sprach Madison aus was sie seit einiger Zeit beschäftigte: „Er könnte recht haben, schließlich warst du damals derjenige der irgendwas gemacht hat das uns in die Nähe dieses Metalldingens hier gebracht hat…“
Einige Momente herrschte überraschte Stille, danach fingen alle an gleichzeitig zu reden und versuchten sich Gehör zu verschaffen.

OUT: jaa ich weiß,etwas apruptes ende, aber ich dachte mir ich lass euch alle selbst entscheiden auf welcher "seite" eure charas in diesem streit sind großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Aurora: 10.01.2015 19:52.

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Nate Miller

„Er könnte recht haben, schließlich warst du damals derjenige der irgendwas gemacht hat das uns in die Nähe dieses Metalldingens hier gebracht hat…“ Nach dieser Aussage blieb Nate die Luft weg. Er wusste nicht was er sagen sollte, stattdessen ergriff die ebenso angegriffene Pheonome das Wort: “Wir haben hier gar nichts ausgeheckt! Wir sitzen alle im selben Boot, es bringt doch nichts uns hier jetzt gegenseitig zu beschuldigen, wir sollten uns erst mal alle beruhigen." "Beruhigen?! Warum sollten wir ihnen glauben!?", fiel Madison ihr ins Wort und die anderen nickten zustimmend, nur Jason stürmte nach vorne und schubste die völlig überraschte Pheonome unsanft zu Boden. Sam stellte sich mit ihrem Kampfanzug sofort vor Pheonome, was Jason dazu veranlasste einen Schritt zurück zu machen. Ohne sich zu der perplexen Lehrerin umzusehen fragte Sam ob es ihr gut ginge, doch bevor sie antworten konnte brüllten die anderen wieder durcheinander. "War ja klar dass sie mit ihnen unter einer Decke steckt! Erst auf unschuldig tun, nur um an diesen beschissenen Anzug zu kommen!", brüllte nun Michael.
"Hören sie auf! Sie haben doch nur was gegen Halbmenschen. Sie hat damit nichts zu tun, wir mussten sie ja fast dazu zwingen in den Anzug zu steigen!", rief Ignis mit ungewohnt lauter Stimme die durch ein fauchen noch bedrohlicher klang.
"Nate komm auch hinter mich...", meinte Sam zu dem Jungen der es immer noch nicht fassen konnte. Er tat was sie sagte.
"Nate... Ich kann mit dem Anzug nicht so gut umgehen, ich will niemanden verletzen..."
Nate kümmerte sich um Pheonome, sie schien sich ihren ohnehin schon verletzten Knöchel nochmal verletzt zu haben, als sie gestürzt war. Sie biss sich auf ihre Lippe und presste ein "Schon gut" hervor. " Wir sollten uns lieber wieder um die Drahtzieher kümmern, ich hab keine Lust auch noch einen Tag länger hier zu bleiben...", hörte man nun Zoe Ignis und Michaels Streit beenden.
"Ich kümmer mich um den Schönling!", rief Madison doch Jason hielt sie zurück. "Du stehst doch auf den, du würdest ihn schonen!"
"Meint ihr nicht ihr geht langsam zu weit?", schaltete sich nun auch Kailyn ein die recht besorgt aussah.
"Halt dich raus, ich kümmer mich drum dass wir endlich hier weg kommen! Ich kümmer mich um den und ihr übernehmt Sam." brüllte Jason sie an und fixierte Nate. Jetzt reichte es ihm. Er trat hinter Sam hervor und blickte in die Runde.
"Ist mir schon klar dass ich hier nicht sonderlich beliebt bin! Aber jetzt hört euch doch mal selber zu, ihr beschuldigt sogar Sam?" " Halt doch den Mund!", rief Jason.
"Weißt du was?! Du willst mir doch schon seit dem ersten Tag eine rein hauen! Nur zu, ich wette du schlägst wie ein Mädchen!", Nate wusste nicht ob ihn das ominöse Dschungelfieber jetzt auch erwischt hatte, oder ob er einfach nur dämlich war Jason herauszufordern. Dieser fixierte ihn wie ein wildes Tier und raste auf ihn zu. Nate erwartete einen Schlag stattdessen rammte Jason ihn gegen die nächste Wand und presste seinen Unterarm gegen Nates Hals. Sam sah hilflos zu Nate herüber. Sie konnte wohl nicht abschätzen was passieren würde, wenn sie Jason packen würde. Außerdem begab sich inzwischen Madison zu Pheonome, die lauthals versuchte alle zu beruhigen. Kailyn versuchte ebenfalls Jason dazu zu bewegen loszulassen, doch der schien gar nichts um sich herum mitzubekommen. Ignis stellte sich inzwischen vor Sam, um Madison von ihrer Unschuld zu überzeugen. Nate konnte Zoe nicht deuten und Corey schien unschlüssig. Michael war beunruhigend ruhig. Das alles nahm Nate im Bruchteil einer Sekunde war, ihm kam vor als würde alles in Zeitlupe ablaufen und erst jetzt besann er sich wieder auf Jason, der ihn immer noch fest im Griff hatte.
"Bring uns sofort raus hier!", brüllte er. "Ich will doch selbst hier weg du Idiot!", Nate packte Jason an seinem Hemd und stieß ihn von sich. Kurz darauf ließ ihn ein Schlag Jasons, erneut gegen die Wand taumeln.
„Jason hör auf!“, hörte Nate nun Kailyns Stimme. Als der Junge aufblickte, sah er nur noch wie das Mädchen auf dem Boden landete und Jason sie fassungslos ansah.
„Ich.. es… warum kommst du mir auch in die Quere?!“, schrie er sie an, doch seine Stimme zitterte, „Das ist deine Schuld!“ Nun blickte er wieder zu Nate, doch er bewegte sich kein Stück, er blickte immer wieder zu Kailyn die sich ihr Handgelenk rieb und ihm tief in die Augen blickte. Irgendwas schien sie auf jeden Fall bei Jason zu bewirken, ob es nun Schuldgefühle waren, oder sie ihn einfach nur verunsicherte und er sich seiner Sache nicht mehr allzu sicher war. Dies war für Nate eine Chance die er sich nicht entgehen ließ.
Nate drehte sich um und machte Anstalten in den Dschungel zu verschwinden.
"Wo willst du hin?!" rief Sam.
"Keine Ahnung aber meine Überlebens Chancen sind definitiv überall höher als hier!", war seine Antwort. Er wusste zwar nicht wohin und wie er überleben sollte, aber er musste hier weg.
"Willst du etwa bestreiten uns hier her gebracht zu haben?!", rief nun Corey. Nate blieb stehen ohne sich umzudrehen. Er dachte kurz nach was er sagen könnte. Ja, er hatte den Knopf gedrückt, aber er wollte doch nicht dass all das hier geschieht. Er hätte auf ein Zeichen oder so von Michael warten sollen, das hatte er aber nicht und das tat ihm seit Anfang an leid, seit sie hier gelandet waren. Nicht nur weil er hier in der scheiße saß, gerade bei den anderen wollte er sich schon lange entschuldigen, er wusste nur nicht wie. Nate biss die Zähne zusammen und ging weiter Richtung Urwald doch blieb er erneut stehen als es plötzlich furchtbar still wurde. Nur Pheonome rief: " Mr Lonardson! Nehmen sie sofort die Waffe runter!".

Nate drehte sich um und sah wie Michael mit erhobener EMIC auf ihn zu marschierte. Der Junge traute sich nicht sich zu bewegen. Als Michael ganz nah vor ihm stand drückte er ihm die Waffe in die Hand.
"Nimm sie!" Nate stand total geschockt und verwirrt da, er musste ziemlich blöd ausgehen haben. Aber alle anderen, waren mindestens genauso verwirrt wie er selbst.
"Nimm sie schon!" brüllte Michael und Nate nahm die EMIC entgegen, überrascht von dem Gewicht der Waffe.
"Was zum Teufel, jetzt dreht er durch...", kommentierte Zoe.
"Haltet die Klappe und hört zu, ich weiß was hier los ist.", alle sahen Michael mit den verschiedensten Gesichtsausdrucken an, aber alle waren still. "Ich weiß nicht genau was es ist, aber es ist in unseren Körpern. Es macht uns verrückt. Der Grund warum es ma-"
"Warum geben sie dann ihm die Waffe?!", schrie Jason dazwischen.
"Dazu wollte ich gerade kommen Arschloch! Der Grund warum es manche weniger schlimm bis gar nicht trifft, ist das Entgiftungsimplantat das wir alle haben und ich würde wetten, dass unser reicher Bengel da das beste und teuerste besitzt...deswegen hat er jetzt die Scheiß EMIC und die gibst du mir nachher besser wieder!" Michael sah Nate scharf an. "Wir müssen jetzt also einfach nur alle ruhig bleiben und durchhalten bis unsere Implantate den Giftstoff raus gefiltert haben... Und Ms Seychalon, er und... Sie“, dabei zeigte er auf Sam, "werden uns solange im Auge behalten."
_______________________________________________
OUT: So, nachdem ich gestern nicht schlafen konnte, weil ich heute Mathe Klausur hatte, hab ich stattdessen einen Post fabriziert (Mathe hat denke ich nicht drunter gelitten smile ).
Ich hoffe ich komme damit niemandem in die Quere UND ich hoffe dass ich jedermanns Charakter (sofern der durch das Giftzeugs noch vorhanden ist), mehr oder weniger getroffen hab.
Ob sie jetzt noch weiterstreiten oder alle mit Micheals erklärung zufrieden sind, sei euch überlassen, ebenso ob es noch n paar hübsche Federn oder Glockenspiele gibt^^

Jedenfalls wird Nate jetzt erst so richtig bewusst, dass wohl wirklich er an allem Schuld ist (laut Cheru wären sie alle tot hätte ers nicht gemacht, aber njo, Spekulationen xD), das heißt das er in Zukunft eher nich sehr gesprächig sein wird, habe ich beschlossen.

Mensch is das n langes OUT, najö ich hoffe euch gefällt der Post und es geht bald weiter^^

EDIT: Zoe wurde auf Aeriths wunsch entschärft smile

__________________
So I took the shotgun of the wall and fired two warning shots... into - his - head!

And then he ran into my knife... he ran into my knife 10 times.

Single he told me- single my ass!
__________________________
Cell Block Tango - Chicago

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von XXVincentXXValentineXX: 21.04.2016 17:54.

30.01.2015 16:58 XXVincentXXValentineXX ist offline E-Mail an XXVincentXXValentineXX senden eMail Beiträge von XXVincentXXValentineXX suchen Suchen Nehmen Sie XXVincentXXValentineXX in Ihre Freundesliste auf Buddy MSN Passport-Profil von XXVincentXXValentineXX anzeigen MSN
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Zoe Kingston

Erschöpft sank Zoe am Stamm eines Baumes herab und zog die Knie an. Sie war wütend gewesen. Und diese Gefühlsregung brachte Stress mit sich, den sie lieber vermeiden wollte. Zoe traute sich selbst nicht mehr – und solange sie in diesem Urwald festsaßen, würde sich das wohl auch nicht ändern.
Ein Entgiftungsimplantat ... dass ich darauf nicht sofort gekommen bin. Dass ich mich komisch verhalte, weiß ich selbst, aber merkwürdigerweise kommt es mir immer noch vor, als wäre ich im Recht.
Sie fröstelte und ließ den Blick über das kleine Lager schweifen. Jason lief unruhig auf und ab und versuchte, sich zu beruhigen. Madison hatte die Arme verschränkt und starrte mit finsterem Gesichtsausdruck vor sich hin. Kailyn versicherte Corey mehrmals, dass es ihr gut ging und hielt ihrerseits nach Michael Ausschau. Und Nate hatte sich mit der EMIC an den Rand des Lagers zurückgezogen und antwortete nur knapp, wenn Pheonome versuchte, mit ihm zu sprechen.
Es ist allein seine Schuld.
Zoe hätte nicht einmal sagen können, woher der Gedanke kam, aber als er einmal in ihrem Kopf war, setzte er sich dort fest. Wieder und wieder starrte sie zu Nate herüber und versuchte irgendeine Sympathie zu ihm aufzubauen, aber gerade war es, als stünde eine Barriere zwischen ihnen, die nicht zu überwinden war.
Ich mache mich selbst total verrückt. Selbst wenn es seine Schuld ist, ändern lässt es sich ja eh nicht mehr. Und trotzdem ist da immer noch dieser Rest an Wut...
„Ich hab dich noch nie so böse gucken sehen“, riss Kailyn sie aus ihren Gedanken. Zoe zuckte leicht zusammen und setzte eine neutrale Miene auf, woraufhin ihre Freundin aber nur grinste und sich dann zu ihr setzte. „Alles wieder gut zwischen uns?“, fragte sie und Zoe nickte schuldbewusst. Sie wusste, wie dumm es gewesen war, Kailyn zu beschuldigen und doch war es genauso wie mit der Wut auf Nate: Ihr Misstrauen wollte einfach nicht ganz verschwinden.
„Du glaubst auch, dass es Nates Schuld ist? Dass er uns vielleicht sogar absichtlich hergebracht hat?“, fragte Kailyn weiter. Zoe antwortete zunächst nicht, stattdessen warf sie Kailyn einen langen, nachdenklichen Blick zu. „Ein Teil von mir will es nicht glauben. Aber ein gerade viel größerer Teil würde am liebsten zu ihm rüber marschieren und ihm eine reinhauen. Gut, dass ich dafür zu faul bin“, war dann schließlich ihr Fazit, über das Kailyn leise gluckste. Zoe beneidete ihre Freundin – offenbar war auch Kailyns Entgiftungsimplantat viel wirksamer als ihr eigenes.
Ich schätze, Dad hat einfach nie geglaubt, dass ein besonders leistungsfähiges Implantat mal nötig sein könnte. Er war schon immer ziemlich naiv.
„Von deiner Faulheit abgesehen würde sich ein Schlag von dir wahrscheinlich eh wie ein Mückenstich anfühlen“, witzelte Kailyn weiter. Zoe lächelte nur müde, merkte aber gleichzeitig, wie ein winzig kleiner, aggressiver Teil von ihr Kailyn das Gegenteil beweisen wollte. Das Mädchen fuhr fort: „Schick dafür besser Corey hin.“ Zoe runzelte die Stirn und dachte kurz darüber nach, dann schüttelte sie den Kopf. „Es gibt zwei Möglichkeiten, wie das ausginge. Entweder Nate schießt Corey vor Panik über den Haufen oder...“
Sie verstummte und presste die Lippen aufeinander. Kailyn starrte sie neugierig an und Zoe war klar, dass sie um eine Antwort nicht herumkam. „...Oder Corey kriegt ihn zu fassen, der Dschungel verpasst seinem Hirn einen Kurzschluss und er bringt Nate um“, schloss sie dann düster und so leise, dass es nur Kailyn hören konnte. Unwillkürlich fuhr sich die junge Musikerin über ihre Arme, wo Corey sie gepackt hatte. „Er hat dir wirklich weh getan“, stellte Kailyn tonlos fest, offenbar war in ihr erst jetzt die Frage aufgekommen, wie ernst Coreys Ausbruch gewesen war. Zoe wand sich fast unter dem strengen Blick ihrer Freundin, irgendwie hatte sie das Gefühl, Corey in Schutz nehmen zu müssen. Sie war ihm nicht böse, aber der kurze kalte Ausdruck in seinen Augen hatte ihr Angst gemacht und ihr Magen zog sich bei der bloßen Erinnerung daran schmerzhaft zusammen.
„Ihm tut der Dschungel eben genauso wenig gut wie uns“, versuchte sie es schließlich. Es war eine klägliche Entschuldigung und sie sah es an Kailyns zweifelndem Blick. Wieder öffnete sie den Mund, um Corey zu verteidigen, als sich dieser unerwartet auf ihrer anderen Seite auf dem Boden ausstreckte und ihnen ein schiefes Grinsen schenkte. Zoe bemerkte, das sich ganz kurz ein Schatten über seine Augen legte, als er sie ansah. Aber dieser schwand so schnell, wie er gekommen war, bevor Corey die Augen schloss und sich entspannte.
Er hat ein schlechtes Gewissen.
Ebenso wenig, wie sie Kailyn klarmachen konnte, dass Corey praktisch keine Schuld an dem Vorfall hatte, konnte sie ihm verständlich machen, dass er sich deshalb nicht den Kopf zerbrechen sollte. Zoe spürte, wie sich ein sehr unangenehmes Knäul aus Gefühlen in ihrem Bauch ausbreitete. Da war immer noch diese Wut: Wut auf Nate, auf den Dschungel, auf diese ganze verfahrene Situation. Dazu gesellte sich Trotz, weil etwas in ihr immer noch nicht glauben wollte, dass sie sich den Diebstahl des Glockenspiels nur eingebildet hatte. Und – dieser Teil war fast am unangenehmsten – Angst. Davor, dass sie vielleicht alle in diesem Urwald starben, oder dass doch irgendjemand hier ein falsches Spiel trieb und sie nur Schachfiguren in einem absurden Experiment waren.
Ich hasse es. Ich will hier raus.
„Zoe ... ruhig Blut.“
Sie hatte nicht einmal bemerkt, dass sie angefangen hatte zu zittern. Kailyn ergriff ihre Hand und schenkte ihr ein beruhigendes Lächeln. In diesem Moment kam das Schuldgefühl zurück, weil Zoe ihre Freundin des Diebstahls bezichtigt hatte. Es schlug wie eine Welle über der Musikerin zusammen und brachte sie dazu, etwas ganz und gar Untypisches zu tun: Sie fiel Kailyn um den Hals. „Es tut mir echt leid, Kai, ich war so dämlich!“ Das Mädchen war im ersten Moment zu perplex, um zu reagieren, dann erwiderte es die Umarmung und klopfte Zoe sachte auf den Rücken. „Ich hab doch gesagt, es ist in Ordnung. Dein Entgiftungsimplantat hat wahrscheinlich nur ein Loch oder so.“
Auf diese Bemerkung musste Zoe tatsächlich leise lachen und auch Corey, der schweigend zugehört hatte, gluckste leise. Die junge Musikerin ließ Kailyn los, drückte aber weiterhin ihre Hand und verschränkte die Finger der anderen mit Coreys. Er öffnete die Augen nur einen Spalt breit und lächelte sie so warm an, dass Zoe ein wohliges Kribbeln in der Brust spürte.
Verdammt. Es fühlt sich wirklich gut an.
Zum ersten Mal seit Stunden war Zoe in der Lage, sich zu entspannen. Solange sie Kailyn und Corey hatte, würde sie nicht durchdrehen, das schwor sie sich in diesem Moment selbst. Während sie merkte, wie ihr Herzschlag langsam ruhiger wurde, sah sie sich erneut im Lager um. Jason war immer noch dabei, hin und her zu laufen und gerade als Zoe überlegte, ihm zu sagen, dass er endlich Ruhe geben sollte, nahm Kailyn ihr diese Bemerkung ab. „Man, jetzt setz dich endlich hin Jason. Du machst uns noch verrückt“, sagte sie, was den Jungen dazu brachte, herumzufahren und sie wütend anzufunkeln. „Sag mir nicht, was ich zu tun oder zu lassen habe“, knurrte er, dabei machte er einen Schritt auf die drei Teenager zu.
Corey spannte sich deutlich an, und Zoe wusste, dass er wenn es sein müsste jeden Moment aufspringen und die Mädchen verteidigen würde. Zoe drückte seine Hand fester, damit er es ja bleiben ließ. „Ich will dir gar nichts vorschreiben“, fuhr Kailyn betont ruhig fort, „aber du machst alle anderen nur noch nervöser. Solange wir uns ruhig verhalten, passiert uns auch nichts.“ Zoe fand, dass diese Rede ein wenig wie aus einem Erziehungsratgeber aufgesagt klang, verzichtete aber darauf, das zu bemerken. Jason öffnete den Mund, um ihr wahrscheinlich etwas sehr Unhöfliches zu entgegnen, als Nate mit der EMIC zu ihnen trat. „Gibt es Probleme?“, fragte er und versuchte dabei, betont lässig zu sein, aber sein Griff um die Waffe war deutlich zu angespannt und er sah aus, als ob er lieber nicht hier wäre. Jason schien das aber nur noch mehr aufzustacheln. „Spiel dich nicht so auf, du kleiner reicher Pisser. Nur weil du dieses dämliche Super-Implantat hast, macht dich das hier nicht zum Helden!“
„Glaub mir, ich will auch weg. Aber wir müssen versuchen uns zusammenzureißen, solange Mr. Lonardson den Aufzug noch nicht wieder zum Laufen gebracht hat“, erklärte Nate, deutlich mürrischer als sonst. Offensichtlich hatte er eigentlich keine Lust zum Reden, aber jetzt wo er die Waffe hatte, fühlte er sich irgendwie verantwortlich dafür, dass die Lage nicht eskalierte. Auch Sam hatte sich weiter hinten erhoben und wirkte, als würde sie sofort eingreifen, wenn etwas war und Madison beobachtete die Gruppe aus kurzer Entfernung mit ärgerlich zusammengezogenen Augenbrauen.
„Er hat Recht, beruhige dich, man“, mischte Corey sich nun ein. Er hatte sich aufgesetzt, machte aber keine Anstalten aufzustehen, zumindest noch nicht. Jason trat mit dem Fuß einen kleinen Stein weg und Zoe hoffte, dass dies die einzige Art von gewalttätigem Ausbruch bleiben würde, zu der er sich hinreißen ließ. Dann zischte Jason etwas ziemlich Beleidigendes in Nates Richtung, stapfte aber davon. Nate selbst seufzte und drehte sich weg, um zurück zu Sam zu gehen. „Hey Nate“, begann Kailyn, aber er hob abwehrend die Hand. „Jetzt nicht, okay?“, murmelte er nur, dann trat er den Rückweg an.
Ich sollte eigentlich ein wenig Mitleid mit ihm haben, aber irgendwie ist da einfach nichts, dachte Zoe, diesmal fast verzweifelt. Sie hoffte inständig, dass das nur an dem Implantat lag, das die Giftstoffe des Dschungels immer noch nicht aus ihrem Körper gefiltert hatte. Allein der Gedanke, dass dieser ungewollte Abenteuertrip sie zu einem mitleidlosen und misstrauischen Monster machte, erschreckte sie zutiefst.
Dann doch lieber nur faul.


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Nju. Bringt die Story nicht viel weiter, aber ich weiß ja eh nicht so genau, was jetzt passieren soll Zunge raus und in dieser Situation ein bisschen in Zoes Psyche rumzudoktern, fand ich jetzt auch ganz spaßig.

__________________
If I should die this very moment
I wouldn´t fear
For I´ve never known completeness
Like being here
Wrapped in the warmth of you
Loving every breath of you
Why live life from dream to dream
And dread the day
When dreaming ends...
05.02.2015 17:45 Aerith ist offline E-Mail an Aerith senden eMail Beiträge von Aerith suchen Suchen Nehmen Sie Aerith in Ihre Freundesliste auf Buddy MSN Passport-Profil von Aerith anzeigen MSN
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Nate Miller

Nate ließ sich seufzend nieder und lehnte sich an die kalte Wand dieses verdammten…Dinges, in dem sie alle gefangen waren. Nate ließ seinen Blick über die Gruppe schweifen. Jason hatte sich zwar hingesetzt, aber er zupfte nervös an seinem Westenärmel umher. Kailyn, Zoe und Corey saßen zusammen, sie schienen sich alle wenigstens ein bisschen gegenseitig zu beruhigen. Madison starrte in Gedanken versunken auf den Boden. Pheonome und Sam unterhielten sich nur ein Stück entfernt von Nate, während Ignis einen seltsamen Gesichtsausdruck hatte, jedes Mal wenn er zu dem Katzenmädchen blickte. Ihm konnte man am besten ansehen wie schlecht es ihm ging, seine Ohren zuckten nervös und auch sein Schwanz hielt nicht still. Ab und zu funkelte er in Madisons Richtung die zuvor noch Sam beschuldigt hatte, dann wieder blickte er in den Dschungel, mit fast Sehnsüchtigen Augen, dann zurück zu Sam. Doch außer Nate schien niemandem aufzufallen, wie schlecht es ihm gerade zu gehen schien, trotzdem blieb er sitzen.
Ein letzter Blick auf Michael zeigte ihm auch eher ein verwirrtes Bild. Der Museumstechniker hatte einen merkwürdig…konzentrierten Ausdruck, wenn man ihn so beschreiben konnte. Nate dachte daran was für eine Angst er hatte als er mit der EMIC auf ihn zugestapft kam und seine Nase erinnerte ihn an die andere unsanfte Begegnung mit ihm. Nate merkte erst jetzt wie er die Finger immer enger um die Waffe geschlossen hatte, so dass seine Knöchel schon ganz weiß wurden. Er löste den Griff und rieb sich die Schläfen.
Sein Kiefer erinnerte ihn an eine weitere unsanfte Begegnung, die war aber mit Jasons Faust und seine rechte Schulter tat auch noch weh, vom Aufprall gegen die Wand.
Ich habs nicht anders verdient…, schoss es ihm durch den Kopf und er fand einfach kein Argument dagegen. Er versuchte sich auf die guten Dinge zu konzentrieren die ihnen bisher widerfahren waren. Doch seine Gedanken kreisten um alles andere was geschehen war, der Angriff, die Booster, wie sie auf der Aether Pearl alle verdrängt hatten wie ernst ihre Situation war, der unfreiwillige Flug von ihrem Raumschiff auf dieses Ding. Dann gingen seine Gedanken weiter zu Madison und Sam, die dann einfach nicht da waren, ihre Erzählungen von der Knochengrube, Madisons aufgeschürfte Hand und ihre Müdigkeit und Erschöpfung als sie sie wieder gefunden hatten.
Madison…
Er wünschte sich im Moment nichts sehnlicher als sie wieder so im Arm zu halten, ihre Wärme zu spüren, ihr tiefes Atmen zu hören wenn sie schlief. Ihr weiches Haar zu streicheln wie zuvor. Und er erinnerte sich an das Gefühl das sie ihm gab, sie brauchte ihn in diesem Moment und hat sich für einen kurzen Moment ganz geöffnet. Und nun war das alles fort und nicht nur Madison, er konnte keinem von ihnen mehr in die Augen sehen.
Und jetzt versink ich noch in Selbstmitleid…ganz toll, das hilft auch allen…
Er wäre am liebsten aufgesprungen und hätte einfach mal laut in den Dschungel gebrüllt, einfach um alles raus zulassen was ihn gerade so beschäftigte.
Versunken in seinen Gedanken hörte er gar nicht wie Sam sich ihm näherte und sich neben ihn setzte. Pheonome blieb diesmal weiter weg, sie konnte vorher schon nur sehr wenig aus Nate heraus bekommen.
„Nate, du weißt doch, dass sie das alles nicht ernst gemeint haben…“, versuchte Sam sanft heraus zu bekommen, doch durch den Anzug klang ihre Stimme rau und verzerrt. Er blickte zu ihr hoch, er konnte ihr Gesicht nicht richtig sehen. Sam war der erste Halbmensch den Nate getroffen hatte und sie wurde hier eigentlich ganz gut aufgenommen. Doch Nate wusste, dass es für Halbmenschen noch nie leicht war und sie konnte mit so viel Hass trotzdem umgehen, während Nate nicht einmal verkraftete, dass ein paar Leute ihn unter Einfluss von irgendwelchen Drogen beschimpft und beschuldigt hatten. Es zog ihn nur noch tiefer in eine tiefe Dunkelheit, die sich in seiner Brust auszubreiten schien.
Der Unterschied ist, dass du die Beschimpfungen verdient hast Idiot…
Dachte er weiter und er wandte seinen Blick wieder von Samantha ab. Er blickte auf den Boden und spürte wie seine Brust zu brennen begann und es sich anfühlte als könnte er nicht mehr atmen. Betont gelassen stand er auf und reichte Sam die EMIC. So gut er konnte versuchte er sie anzulächeln und meinte:“Ich weiß Sam, danke! Ich müsste mal… du weißt schon.“ Er drehte sich um und stapfte in Richtung Urwald. Auch Pheonome teilte er noch einmal knapp mit, dass er mal pinkeln gehen würde, sie nickte und ermahnte ihn sich zu beeilen und nicht zu weit weg zu gehen. Sobald er die Anderen hinter sich gelassen hatte verblasste sein Lächeln. Als die Sicht dann ganz unterbrochen war lies er sich laut seufzend auf den Boden fallen und tat ein paar tiefe Atemzüge. Fast schon hektisch kramte er dann in seinen Taschen eine Zigarette und sein Feuerzeug heraus. Er blickte in den unendlich wirkenden Urwald und der Anblick verschlimmerte alles nur noch mehr. Das Rauchen hatte ihn immer entspannt und nicht einmal das half jetzt. Er blies den Rauch in die Luft und wünschte sich einfach nur nach Hause.
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OUT: So, nachdem ich nach nem versprochenen Post fast ne Woche nichts mehr gehört hab Cheru... einfach mal selbst einen geschrieben. Ich weiß zwar nicht ob überhaupt noch jemand hier ist, aber ich hoffe es gefällt^^

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So I took the shotgun of the wall and fired two warning shots... into - his - head!

And then he ran into my knife... he ran into my knife 10 times.

Single he told me- single my ass!
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Cell Block Tango - Chicago

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von XXVincentXXValentineXX: 21.04.2016 21:54.

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