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23. Februar 2019,
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Hallo ihr Lieben

Isamu und ich haben uns mit verschiedenen Themen im Bereich Literatur und Fan Fiction auseinandergesetzt und ein kleines Lexikon erstellt, nachdem der Wunsch danach geäußert wurde. Es ist noch nicht ganz vollständig, wir sind aber guter Dinge so schnell wie möglich die entsprechenden Passagen zu ergänzen. Augenzwinkern

Uns ist klar, dass dies bestimmt nicht alle Themen und wichtigen Punkte beinhaltet, aber das Lexikon befasst sich zumindest mit einigen Inhalten, die auf FF.de auch ab und zu zur Sprache kommen.

Wenn ihr jedoch noch etwas ergänzt haben möchtet oder das Gefühl habt, ein wichtiger Punkt bzw. ein wichtiger Begriff fehlt, dann schreibt uns eine PN. Wir werden uns dann sehr gerne damit auseinandersetzen. Oder was noch besser wäre, wenn ihr selbst was dazu schreibt und wir den entsprechenden Begriff einfach editieren. Natürlich werdet ihr dann auch erwähnt, wir wollen uns schließlich nicht mit fremden Federn schmücken Augenzwinkern



A

Akt

Ein Akt oder Aufzug ist im Drama ein Hauptabschnitt der Handlung, dessen Schluss durch das Fallen des Vorhangs bezeichnet wird. In manchen älteren deutschen Stücken wird der Ausdruck Akt wörtlich mit Handlung übersetzt; in anderen wird er als Aufzug, vom Aufziehen des Vorhangs beim Beginn jedes Aktes, bezeichnet.

Antagonist

Der Antagonist ( „Gegenspieler“) ist der hauptsächliche Gegner des Protagonisten und diejenige Kraft der Erzählung, die sein Handeln behindert. Die Rolle des Antagonisten besteht ganz allgemein darin, dem Protagonisten Schaden zuzufügen und seine Handlungsabsichten zu durchkreuzen.

Autobiographie

Der Autobiograph (aus dem griechischen: autós: selbst; bíos: Leben; gráphein: beschreiben) beschreibt die Lebensgeschichte des Autors aus der Retrospektive, also Rückblickend. Da es die Darstellung des eigenen Lebens oder einzelner Lebensabschnitte ist, bietet die Autobiografie ein großes Maß an Authentizität bzw. Wahrheit. Allerdings ist es mehr eine subjekt- denn objektive Beschreibung sämtlicher Ereignisse.
Zwei der bekanntesten, verwandten Formen sind die Memoiren und das Tagebuch. Während sich die Autobiographie eher die geistig-seelische Entwicklung der Persönlichkeit in den Mittelpunkt bringt, beziehen die Memoiren die Ereignisse und Umweltgeschehnisse stärker mit ein, in die der Schreibende eingebunden ist. Das Tagebuch stellt eine Momentaufnahme dar und schildert die einzelnen Geschehnisse nicht rückblickend sondern unmittelbar.

Autor

Der Autor (aus dem lateinischen: auctor: Schöpfer, Förderer) wird der Verfasser eines literarischen oder auch wissenschaftlich-sachbezogenen Werkes genannt. Wohingegen „Schriftsteller“ als die heute gebräuchliche Bezeichnung für Verfasser von Schriften aller Art, die veröffentlich werden gilt. Dieser Begriff umfasst Sach- und Fachbuchautoren sowie die Verfasser literarischer Werke (Prosa & Poesie).
Dieser Begriff stammt aus dem 17. Jh. Von der Bezeichnung „eine Schrift stellen“ für das Verfassen eines öffentlichen Schriftstücks. Bis zum 20. Jh. verwendete man den Begriff „Schriftsteller“ für Verfasser von Prosaschriften ohne literarischen Anspruch. Danach setzte sich der heutige Gebrauch des Wortes durch. Es wird allerdings nicht im Metier des Journalismus’ angewendet.


B

Ballade

Die Ballade schildert das Schicksal eines Menschen an einem entscheidenden, meist tragischen Wendepunkt. Dabei ist die Art der Darbietung teils erzählend, teils dialogisierend. Sie entsteht aus einer häufig düsteren Stimmung und ist meist strophisch gegliedert.

Betaleser

Ist eine Person, die eine selbstverfasste Geschichte Korrektur liest und Ratschläge zur Verbesserung in Logik und Lesefluss gibt. Ein Betaleser ist immer objektiv und ehrlich und bereit für Diskussionen. Daher wäre es besser wenn man nicht unbedingt unter dem Bekanntenkreis nach Betalesern sucht, da ansonsten meist das Problem besteht, dass sie eine zu freundliche und voreingenommene Meinung präsentieren. Wir bieten übrigens die Möglichkeit im Thread Klub der Hobbyautoren nach potentiellen Betalesern zu fragen. Wenn jemand auf der Suche nach einem solchen ist nicht scheuen und einfach fragen.

Biographie

Die Biografie ist die mündliche oder schriftliche Präsentation des Lebenslaufes eines anderen Menschen.
Als Literaturgattung behandelt die Biografie meist Personen des öffentlichen Lebens wie Politiker, Wissenschaftler, Sportler, Schriftsteller oder Menschen, die durch ihr Wirken einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet haben.


C

Claimer

Claimer ist das Gegenstück zum Disclaimer. In diesem Teil der Kopfzeile gibt der Autor bekannt, welche Rechte er an dem folgenden Text hat, zum Beispiel selbst erdachte Figuren, Songtexte oder Ähnliches. Ist in diesem Forum nicht Pflicht aber wäre bestimmt von Vorteil.

Cliffhanger

Ist das offene Ende eines spannenden Kapitels. Die Spannung wird meistens in einem viel späteren Kapitel aufgelöst. Nicht, wie hier fälschlicherweise verbreitet, ein Storyteil, der nicht sonderlich spannend und ohne große Aktionen ist.

Crossover

Als Crossover ( „Handlungsüberschneidung“) bezeichnet man in Medien das Auftreten zweier oder mehrerer Figuren, Handlungsorte oder anderer einzigartiger Elemente aus voneinander unabhängigen Werken in einer Geschichte. Ein Crossover bildet somit das Gegenstück zu einem Ableger. Am Häufigsten sind Crossover in Fernsehserien und Comics, aber auch literarische Figuren werden des Öfteren verwendet.


D

Disclaimer

Dem eigentlichen Text vorangestellte Erklärung in der Kopfzeile, in der der Autor erklärt, nicht der Copyrightbesitzer zu sein und keinerlei finanziellen Nutzen aus seinem Werk zu ziehen, um Klagen auf Grund von Copyrightverletzungen zu entgehen. Noch ist dies auf FF.de nicht Pflicht, aber es wäre durchaus von Vorteil. Ein Beispiel eines solchen Disclaimers wäre folgendes:
Zitat:
Final Fantasy VII © Square Enix
Es handelt sich um eine Fanfiction zum Spiel Final Fantasy VII. Die bekannten Figuren gehören ausschließlich und nur Square Enix. Ich bestätige hiermit, aus diesem Wert keinen finanziellen Nutzen zu ziehen und es als reines Fanprojekt behandelt wird.


Drabble

Unter Drabbles versteht man Texte die genau 100 Wörter lang sind. Oft haben sie ein unerwartetes Ende, dies ist jedoch nicht zwingend. Es gibt auch Double-Drabbles, welche logischerweise 200 Wörter beinhalten. Eine sehr interessante Art und Weise zu Schreiben und auch eine eigene Art und Weise eine Herausforderung. Immerhin muss man mit 100 Wörtern versuchen einen Inhalt ansprechend zu präsentieren.
Fälschlicherweise wird „Drabble“ leider auch für kurze Texte mit bis zu 500 Worten verwendet.

Drama

Das Drama ist neben Epik und Lyrik eine der drei grundlegenden literarischen Gattungen (analog wird auch von Dramatik gesprochen), aber auch einzelne dramatische Werke werden als Drama bezeichnet. Drama ist Theater mit Textgrundlage, im Unterschied zum improvisierten Stegreiftheater.
Die Handlung eines Dramas ist häufig in Akte und diese wiederum sind in Szenen oder Auftritte gegliedert.
Zum Drama gehören die Formen der Tragödie, Komödie, Tragikomödie oder Fastnachtsspiel. Eine Unterscheidung ist manchmal nicht ganz eindeutig.


E

Epik

Epik ( „zum Epos gehörende Dichtung“) ist – neben der Dramatik und der Lyrik – eine der drei großen Gattungen der Literatur und umfasst erzählende Literatur in Vers- oder Prosaform.
Bis zur Poetik des 18./19. Jahrhunderts ist die Epik eine Bezeichnung für die Kunst des Epos. Mit der zunehmenden Differenzierung der epischen Dichtung im 19. Jahrhundert und der Entwicklung der Prosa werden unter dem Begriff Epik alle Genres der erzählenden Literatur erfasst.

Epilog

Als Nachwort oder Nachrede oder auch Epilog bezeichnet man Schlussbemerkungen am Ende eines Vortrags oder eines Buches. Es dient auch oft als Verständnishilfe des Lesers bei hintergründigen Geschichten.
Die Schlussworte sind besonders bei dramatischen Werken gebräuchlich und sollen meist Gedanken des Dichters ausdrücken oder Fragen beantworten, die im Buch oder im Theaterstück offengeblieben sind.

Epos

Das Epos ( „Wort, Vers, die Erzählung, das Gedicht“) ist in der Antike neben Drama und Lyrik eine Hauptform der Dichtung. Erzählende Dichtung wird unter dem Begriff Epik zusammengefasst. Im allgemeinsten Sinn ist ein Epos heute eine weitläufige oder ausschweifende Erzählung.

Erörterung

Die Erörterung ist eine Aufsatzform, die sich mit einem strittigen Sachverhalt auseinander setzt, um zu einer Klärung zu gelangen. In der sachlich überzeugenden Argumentation mit ausgewählten Beispielen sollen die unterschiedlichen Standpunkte verdeutlicht werden. Es wird zwischen drei Formen der Erörterung unterschieden.
Lineare Erörterung: Die Argumente für die oder gegen eine These nach ihrer Wichtigkeit geordnet aneinander gereiht, wobei das wichtigste Argument am Schluss steht.
Doppelt lineare Erörterung: Es folgt auf die Reihe der Pro- oder Kontra-Argumente eine entsprechende Reihe von Kontra- oder Pro-Argumente, bevor ein Fazit gezogen wird.
Dialektische Erörterung: Es wechseln sich Pro- und Kontra-Argumente jeweils ab. Zur Themenerschließung gehört es, Begriffe, Behauptungen, Fragen und Aufgaben des Themas zu klären. Erschließungsfragen helfen bei der Stoffsammlung. Der Stoff wird nach Zugehörigkeit zu Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert.
Der Aufbau der Einleitung wäre also beispielsweise der, ein aktuelles Ereignis, einen persönlichen Gedanken, ein Sprichwort, eine Behauptung oder ein geschichtlicher Rückblick zu schreiben. Im Hauptteil folgen dann die Argumente und Beispiele die das erstgenannte entweder be- oder widerlegen. Am Schluss werden die wichtigsten Argumente zusammengefasst und eine persönliche Stellungnahme verfasst.
Damit ihr euch ein besseres Bild dieser Erörterungen machen könnt, dazu Links:
Lineare E.
Dialektische E.


F

Fabel

Die Fabel bezeichnet eine in Vers oder Prosa verfasste kurze Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere, aber auch Pflanzen und andere Dinge oder fabelhafte Mischwesen, menschliche Eigenschaften besitzen (Personifikation) und handeln. Die Dramatik der Fabelhandlung zielt auf eine Schlusspointe hin, an die sich meist eine allgemeingültige Moral anschließt.

Flame

Als Flame (aus dem englischen: to flame: aufflammen) bezeichnet man bissige, unsachliche und unkonstruktive Beiträge von Usern. Im Literaturbereich wird das meist auf Kritiken oder unsachliche Reaktionen auf solche bezogen. Ein Beispiel davon wäre: „Was ist das denn für eine Scheißgeschichte? Weißt du eigentlich wie man Rechtschreibung buchstabiert? Du bist bescheuert!“ oder „Du Arschloch hast doch keine Ahnung von meiner Geschichte! Geh irgendwohin, wo deine dummen Kritiken wen interessieren!“

Fluff
Als Fluff bezeichnet man eine Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichte.


G

Genre

Unter Genre (Gattung) versteht man eine Klassifikation, mit der verschiedene Ausprägungen von Kunst, aber auch journalistische Darstellungsformen nach dem räumlichen und zeitlichen Bezug des künstlerischen Inhalts eingeteilt werden.

Genres in der Literatur:
  • Biographie
  • Fantasy
  • Horror
  • Novelle
  • Science Fiction
  • Mystery
  • Roman


Ghostwriter

Bezeichnet einen Autor, der im Auftrag anderer Texte verfasst und selbst namentlich nicht in Erscheinung tritt. Die Texte, häufig Reden oder Bücher, werden unter dem Namen des jeweiligen Auftraggebers veröffentlicht.
Von der Absprache zwischen Autor und Auftraggeber ist es abhängig wie viel Freiheit dem Ghostwriter bei der Formulierung eingeräumt wird. Die Spanne reicht vom weitgehend selbstständigen Verfassen der Texte bis zur nur stilistischen Überarbeitung.



H
-


I

Ich-Erzählsituation

Der Erzähler gibt die Ereignisse, die er selbst miterlebt oder unmittelbar von den beteiligten Personen erfahen hat, in der Ich-Form wieder. Der Standpunkt ist festgelegt: Die Perspektive ist auf Erlebnisse, Beobachtungen und Gedanken einer einzelnen Person, nämlich seiner eigenen, beschränkt. Der fiktive (erdichtete) Erzähler ist Teil der dargestellten Welt.

Ich-Form

Eine literarische Darstellungsform mit einem von sich selbst in der 1. Person Singular sprechenden, aber nicht mit der Person des Autors identischen Ich.
Die Erzählperspektive ist dabei eingeengt, da das Geschehen von nur einem Standpunkt aus betrachtet wird. Andererseits bewirkt die Ich-Form, dass die Leser unmerklich in dieses „Ich“ schlüpfen und sich damit die innere Abgrenzung zum Geschehen verringert. So wird die Bereitschaft erhöht, der literarischen Fiktion zu folgen.

Innerer Monolog

Der innere Monolog ist ein Darstellungsmittel in Romanen, Erzählungen und Hörspielen. Es wird versucht den Bewusstseinszustand einer Person unmittelbar wiederzugeben. Dies erfolgt ohne Einbindung einer dritten Person. Der innere Monolog ist eine subjektive Darstellungsform welche verschiedenste Entfaltungsmöglichkeiten für Phantasie und sprachliche Ausdrucksformen bietet. Seine typische Charakteristik erhält er durch die Wiedergabe des Bewusstseinsstromes. Dabei handelt es sich um eine vielschichtige Folge von Bewusstseininhalten (grob gesagt Gedanken), in denen Wahrnehmung, Empfindung und subjektive Reaktion in ihrer reinen Form vorliegen. Man kann dies leicht mit seinen eigenen Gedanken vergleichen. Man denkt selbst ja auch nicht nach einer strikten Vorlage. Der Mensch verbindet beim Nachdenken einen Gedanken sofort mit irgendeinem anderen Gedanken. Diese Gedankensprünge sind oft für Außenstehende nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Betrachtet man aber den gesamten Gedankengang, kann man trotzdem einen Grundgedanken erkennen, auch wenn dabei Einzelheiten unklar sind. Das Nachdenken als solches kann als Bewusstseinstrom bezeichnet werden.
Der innere Monolog wird in Ich-Form und Gegenwart geschrieben und enthält keine direkte Rede.

ISBN

Die Internationale Standardbuchnummer(abgekürzt ISBN), ist eine Nummer zur eindeutigen Kennzeichnung von Büchern. Daneben können auch andere selbstständige Veröffentlichungen, wie beispielsweise Multimedia-Produkte und Software, mit einer ISBN gekennzeichnet werden, sofern sie einen redaktionellen Anteil enthalten. ISBN werden überwiegend in Warenwirtschaftssystemen des Buchhandels eingesetzt, doch auch viele Bibliotheken verwenden sie für die Bestellsysteme und die bibliotheksübergreifenden Kataloge. Nationalbibliografien hingegen haben eigene Nummernsysteme.


J
-


K

Kurzgeschichte

Die Kurzgeschichten sind eine literarische Gattung, deren Bezeichnung der amerikanischen “Short Story” entlehnt wurde. Mit dieser ist die Kurzgeschichte aber nicht verwandt, da sie in der deutschen Literaturgeschichte von anderen Formen der Kurzprosa (Novelle, Skizze, Anekdote) abzugrenzen ist.
Kennzeichen der Kurzgeschichte sind unter anderem ein geringer Umfang, eine straffes Arrangement, ein meist offner Schluss, die Typisierung der Personen und in der Regel die Konzentration auf einen entscheidenden, oft inmitten alltäglicher Begebenheiten stattfindenden Augenblick im Leben eines Menschen.



L

Lemon

Detailliert beschriebener Geschlechtsverkehr. Altersfreigabe ab 18! Ist auf FF.de zwar sowieso nicht erlaubt, aber trotzdem gut zu wissen.

Lime

Angedeuteter Geschlechtsverkehr. Der Leser kann sich denken, was passiert, jedoch wird kurz vor dem Einsetzen sexueller Handlungen ein Szenenschnitt begangen. Dies wiederum ist natürlich erlaubt, wird hier jedoch selten bis nie gesehen.

Lyrik

Als Lyrik (– die zum Spiel der Lyra gehörende Dichtung) bezeichnet man die dritte poetische Gattung neben der Epik und der Dramatik.
Lyrische Werke nennt man auch Gedichte.
Die Lyrik ist eine der frühen literarischen Formen. Geschriebene Lyrik gab es schon zu den Zeiten der alten Chinesen, Babylonier, Perser oder Juden (z. B. Psalmen, das Hoheslied des Salomo). Mündliche Lyrik dürfte in die frühesten Zeiten der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Unser Begriff von Lyrik wurzelt allerdings im antiken griechischen Kulturkreis. Dort war die Lyrik zunächst das zur Lyra gesungene Lied, das in den Chorgesängen der antiken Dramen und im religiösen Kultus seinen „Sitz im Leben“ hatte. Bis heute steht Lyrik in einer gewissen Beziehung zur Musik und zum Lied.


M

Monolog

Das Selbstgespräch beziehungsweise die Rede einer einzelnen Person. In der epischen Literatur erscheint der Monolog hauptsächlich als innerer Monolog. In der Dramatik kann der Monolog verschiedene Funktionen erfüllen. Dazu ein paar Beispiele.
Expositorischer Monolog: Die Voraussetzungen der dramatischen Handlung werden erläutert
Lyrischer Monolog: Dieser drückt die seelische Verfassung und das Gefühlleben der mit sich selbst redenden Figur aus.
Reflexionsmonolog: Hier werden die Überlegungen der Figur zu bestimmten Situationen oder über den Gang der Handlung dargestellt.
Konfliktmonolog: Dieser führt zu wesentlichen Entscheidungen, die den Gang der Handlung grundlegend beeinflussen.


N

Novelle

Eine Novelle ist eine kürzere Erzählung in Prosaform. Als Gattung lässt sie sich nur schwer definieren und oft nur in Bezug auf andere Literaturarten abgrenzen. Der Begriff „Novelle“ weist auf eine Neuheit hin. Häufig wird auch der Bezug zur italienischen Renaissance-Kirche Santa Maria Novella angeführt, der auf die Zeit der Entstehung schließen lässt. Als Begründer der Novellentradition wird der Italiener Giovanni Boccaccio mit seinem Decamerone („Zehntagewerk“) genannt.


O

Oneshot

Meistens kurze Geschichten, die aus nur einem Kapitel bestehen.


P

Pairing

Die romantische/sexuelle Beziehung, in der es in einer Fanfiction geht. Meist wird am Anfang mit Abkürzungen angegeben, um welches Pairing es sich handelt. Bekannt sind vor allem die Cloti’s, das für CloudxTifa steht.

Parodie

Parodie bezeichnet die verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung eines bekannten Werkes oder einer prominenten Person, wobei zwar die Form oder (bei Personen) typische Verhaltensweisen beibehalten werden, aber ein anderer, nicht dazu passender Inhalt unterlegt wird. Durch die dadurch aufgebaute deutliche Abweichung gegenüber dem bekannten Original entsteht ein humoristischer Effekt. Eine Parodie braucht nicht zwingend verspottenden Charakter zu haben.
Parodien benötigen jedoch nicht zwingend ein konkretes Original. Auch ein Genre als Ganzes kann parodiert werden, wenn seine Form gut wiedererkennbar ist. Literaturtheoretisch lässt sich die Parodie als eine spezifische Form des intertextuellen Schreibens begreifen. Es können literarische, theatralische, musikalische oder filmische Werke parodiert werden. Ebenfalls mögliche Objekte sind neue Medien wie Computerspiele.

Personale Erzählsituation

Eine Erzählsituation, in der der Erzähler als Vermittler zwischen Autor und Leser fehlt. Der Leser betrachtet also die dargestellte Welt mit den Augen einer Romanfigur.
Die personale Erzählsituation verlangt die szenische Darstellung: Gespräche werden also in der direkten Rede wiedergegeben und die Gedanken- und Gefühlswelt der beteiligten Personen wird durch innere Monologe und erlebte Rede vermittelt. Das Geschehen soll dadurch unmittelbar auf den Leser wirken.

Plagiat

Das Plagiat ist die widerrechtliche Übernahme und Verbreitung von fremdem geistigem Eigentum. In diesem Forum wird dies mit direkter Verwarnung möglicherweise auch Sperrung bestraft und der vom Plagiat Betroffene wird über das Vergehen informiert und hat somit selbst die Möglichkeit rechtlich dagegen vorzugehen oder nicht.

Plot

Das Handlungsgerüst in einem Werk. Der Unterschied zur Fabel ist der, dass der Plot vor allem auf zusammenhängende und logische Verknüpfungen der Handlung und Charaktere bezogen ist.

Philologie

Die Philologie ( „Liebe zum Wort“) ist die zusammenfassende Bezeichnung für die Sprach- und Literaturwissenschaft einer Sprache oder eines Sprachzweiges. Gelegentlich bezeichnet der Begriff Philologie auch nur die Sprachwissenschaft oder die wissenschaftliche Beschäftigung mit einem großen Autor und dessen Werk.
Ursprüngliche Aufgabe der Philologie war die Textkritik, also die Herstellung eines möglichst authentischen Textes, der aus verschiedenen voneinander abweichenden Handschriften erschlossen werden kann. Diese sogenannte Editionsphilologie ist heute nur noch ein Teilbereich der Philologie und deckt sich nicht mit ihr.

Phonetik

Die Phonetik, als Teil der Lautlehre, untersucht die Faktoren und Komponenten sprachlicher Laute. Sie ist ein eigenständiges interdisziplinäres Fachgebiet zwischen Linguistik, Biologie, Akustik, Neurowissenschaften, Medizin und weiteren Wissenschaften. Der Gegenstandsbereich der Phonetik ist die gesprochene Sprache in all ihren Realisierungen.

Prosa

Prosa bezeichnet jene unterschiedlichen Gattungs-Elemente der Literatur, die Beobachtetes, Empfundenes, Erdachtes und Gedachtes mitteilen und mehr oder weniger interpretieren: in einen ausgesprochenen oder unausgesprochenen Sinn-Zusammenhang stellen, erklären, kommentieren, analysieren oder bewerten und die (im Unterschied zu Epos und Lyrik) in ihrer Darstellungsform nicht versförmig sind bzw. keine mehrzeiligen Textgebilde darstellen.
Prosagenres sind z. B. der Roman, die Novelle, die Erzählung, die Kurzgeschichte, der Essay, das Feuilleton, die Memoirenliteratur, die Biografie, der Brief, Sachtexte aller Art und die gesamte wissenschaftliche Literatur.

Pseudonym

Das Pseudonym ist ein fiktiver Name, den besonders Künstler und Schriftsteller aus unterschiedlichen Gründen verwenden.


Q
-


R

Reim

Kurz gesagt ist der Reim „der Gleichklang zweier oder mehrerer Wörter vom letzten betonten Vokal an.“ Da es so viele verschiedene Arten der Reime gibt, machen wir es uns etwas einfach und verlinken auf die entsprechende Seite von Wikipedia: Reime

Rhetorik

Rhetorik („die Redekunst“) ist die Kunst der Beredsamkeit. Sie stammt aus der griechischen Antike und spielte insbesondere in den meinungsbildenden Prozessen in Athen eine herausragende Rolle.

Rhetorische Figuren

Rhetorische Figuren sind sogenannte Stilmittel. Am bekanntesten dürften die Metapher, der Vergleich oder die rhetorische Frage sein. Auch hier gibt es zu viele, als das es sinnvoll wäre, die hier alle einzeln aufzuzeigen. Daher folgt hier ein Link, wo ihr 56 Arten findet. [Hier Klicken]



S

Schilderung

Die Schilderung bezeichnet und veranschaulicht das persönliche Empfinden von Erlebnissen, Gegenständen, Landschaften usw.
Es werden Beobachtungen dargestellt, die Eindrücke und Gefühle erzeugen. Sie möchte beim Leser dieselben Gefühle und Eindrücke vermitteln und hervorrufen. Häufig verwendete Stilmittel für die Schilderung sind beispielsweise Vergleiche oder Metaphern.

Skizze

Wie in der Kunstwissenschaft (woher dieser Begriff auch entlehnt wurde) beschreibt die Skizze einen ersten Entwurf. So werden in der Skizze die Handlung, Charaktere und der Plot in groben Zügen festgehalten.
Die Skizze kann aber auch ein kurzer Prosatext sein, bewusst nicht formal gehalten und stilistisch unausgearbeitet.

Shonen Ai & Shojo Ai

Beschreibt die Jungen- oder Mädchenliebe (aus dem japanischen: shonen/shojo: Junge/Mädchen; ai: Liebe) in Fan Fictions. Diese Gattung der Storys werden grundsätzlich im Lime-Stil gehalten, alles was in Richtung Lemon geht gilt als Yaoi und ist etwas umstritten. Grade weil es meist bekannte Figuren aus Spielen, Filmen oder Mangas betrifft und sich viele Fans durch solche Geschichte unangenehm berührt fühlen.


T

Tragödie

Die Tragödie (Trauerspiel) ist eine Form des Dramas und neben der Komödie die bedeutendste Vertreterin dieser Gattung. Sie lässt sich bis in das antike Griechenland zurückführen.
Kennzeichnend für die Tragödie ist der schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur. Ihre Situation verschlechtert sich ab dem Punkt, ab dem die Katastrophe eintritt. In diesem Fall meint das Wort Katastrophe nur die unausweichliche Verschlechterung für den tragischen Helden. Allerdings bedeutet diese Verschlechterung nicht zwangsläufig den Tod des Protagonisten. Das Scheitern des tragischen Helden ist dabei unausweichlich, die Ursache liegt in der Konstellation und dem Charakter der Figur. Der Keim der Tragödie ist, dass der Mensch der Hybris verfällt und dem ihm vorbestimmten Schicksal durch sein Handeln entgehen will.

Trilogie

Die Trilogie beschreibt jedes dreiteilige Werk (egal ob literarisch, musikalisch oder filmisch) und kann eine lockere Verknüpfung vorweisen oder einheitlich durchgestaltet sein. Eine bekannte Trilogie in der Literatur wäre beispielsweise die Tintenwelt-Romane von Cornelia Funke.


U

Unterhaltungsliteratur

(folgt noch)

Urheberrecht

Ein Urheberrecht schützt in einem Rechtssystem das Recht des Urhebers an seinen Werken. Dieser Schutz berücksichtigt wirtschaftliche Interessen und Ideale des Urhebers am Werk, wird aber zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit eingeschränkt (Schranken des Urheberrechts, zum Beispiel Zitatrecht und Privatkopie).
Das Urheberrecht schützt persönliche geistige Schöpfungen insbesondere Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst, zum Beispiel Kompositionen, Gemälde, Skulpturen, Texte, Theaterinszenierungen, Fotografien, Filme, Rundfunksendungen, Musik- und Tonaufnahmen sowie Computerprogramme.
Das Urheberrecht muss nicht angemeldet werden, es entsteht im Moment der Schaffung des Werkes.
Dem Urheber wird das Recht der Verwertung seines Werkes zugebilligt: Dieses umfasst Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung, öffentliche Wiedergabe und Bearbeitung des Werkes. Der Urheber darf die Rahmenbedingungen der Verwertung festlegen, hat somit das Recht auf die Erstveröffentlichung und auf die erste Inhaltsmitteilung. Zudem ist die Urheberrechtsbezeichnung geschützt. Der Urheber kann die Entstellung eines Werkes verbieten.


V
-


W
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X
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Y
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Z
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Quellen
- Wiki.de
- Duden; Schülerduden Literatur; ISBN 3-411-05404-2
- Rhetorik.ch
- Lernen-mit-Spass.ch


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„Ich bin nicht in dem Sinne verrückt – Ich habe nur die Stromschnellen gewöhnlichen Wahnsinns bereits vor einer ganzen Weile passiert und rudere jetzt auf einem friedlichen See jenseits davon.“

~+~

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yuki Onna: 22.10.2010 21:15.

08.04.2009 17:31 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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