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Yuki Onna Yuki Onna ist weiblich Yuki Onna hat ein Foto in seinem Profil (30)
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Ein gutes Omen
Terry Pratchett & Neil Gaiman




Inhalt
Es war keine dunkle und stürmische Nacht. Eigentlich sollte es eine dunkle und stürmische Nacht sein, aber auf das Wetter ist eben kein Verlaß. Die Geburt des Antichristen steht unter keinem guten Stern. Eigentlich soll der junge Warlock von den finsteren Engeln Erziraphael und Crowley zum gefürchteten Höllenfürst erzogen werden. Doch statt für die Apokalypse interessiert sich der Junge viel mehr für Baseball, seine Briefmarkensammlung und Kaugummi mit Bananengeschmack. Es stellt sich heraus, daß das Kind im Krankenhaus vertauscht wurde. Nun gilt es, den wahren Antichristen aufzuspüren. Zudem begreifen Erziraphael und Crowley, daß die Erde eigentlich doch gar keine so üble Gegend im Universum ist. Doch der Termin für den Weltuntergang rückt unaufhaltsam näher.

Kostenpunkt Wenn man sich in Amazon.de etwas umschaunt, kriegt man es ungefähr ab EUR 10.99 / Gebraucht entsprechend günstiger.


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KW 38 - Bis S. 92 Absatz / "Wisch dir die blöde Torte (...) du aussteigst."
KW 39 - Bis S. 188 Absatz / Es gab noch immer einige Ausgaben (...) werden.
KW 40 - Bis S. 373 Absatz / "Gerrronnnimooooo!"
KW 41 - Bis zum Ende


_______________________________________________________________


Gestartet wird am Samstag, 17. September 2012.

Damit ist der offizielle Diskussions-Thread zum FF.de Buchclub eröffnet. Mitdiskutieren darf jeder, der das aktuelle Buch mitliest oder mitlesen möchte.

Wer möchte, kann hier Vorschläge für das nächste Buch machen. Eine entsprechende Umfrage würde ich dann nacheditieren.

Oben aufgeführte Lesetermine sind - denke ich - selbsterklärend. "Deadline" ist Samstag/Sonntag.

Bei Fragen wendet ihr euch bitte ebenfalls an den verlinkten Thread. Dieser hier dient lediglich der Diskussion zu den Büchern. Vielen Dank smile


______________________________ Bisher gelesen _________________________________


- Frankenstein / Mary Shelley
- Gorki Park / Martin Cruz Smith

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24.03.2012 10:13 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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Sehr schön! Auchoptisch sieht das sehr ansprechend aus.

Wir sind zur zeit leider nur zu zweit (Yuki und ich), deshalb sehen wir es natürlich sehr gern, wenn noch Leute mit einsteigen. Die Kapitel 1-5 umfassen etwa 90 Seiten, das sollte also innerhalb einer Woche zu schaffen sein, wer schnell ist kann sogar noch aufholen. Diskutiert werden kann natürlich jederzeit, die Zeiträume sind hauptsächlich dafür da, dass niemand gespoilert wird. Man darf also auch am Donnerstag noch diskutieren aber nur über die Kapitel 1-5, die späteren erst wieder ab Samstag.
Vielleicht kann Yuki auch noch sagen wie teuer das Buch zur Zeit ist, damit Leute, die das Buch nicht zu Haus haben, wissen wie teuer der Spaß ist. Die meisten Taschenbuchausgaben sollten aber um die 8-10 Euro kosten.

Vorschläge für das nächste Buch dürfen gern gemacht werden, dann aber im passenden Thread. Yuki hat ihn verlinkt, ich werde es auch nochmal tun, den hier solltenur die Diskussion stattfinden, sonst sieht niemand mehr durch.

THREAD FÜR BUCHVORSCHLÄGE


So, jetzt aber zum Buch selbst:

GORKI PARK

Erstmal ein paar allgemeine Informationen, die für (Noch-) Nicht-Leser vielleicht auch interessant sind.

In den ersten Kapiteln wird erstmal die Ausgangssituation dargelegt. Im Moskauer Gorki Park werden 3 Leichen gefunden (2 Männer, 1 Frau), getötet durch Schüsse in die Brust und bei den Männern auch ins Gesicht. Zusätzlich wurden die Leichen verstümmelt. Der Protagonist Arkadi Renko ist als Ermittler am Tatort.
Schon im ersten Kapitel wird die Hierarchie der Behörden erwähnt: normale Polizei (Miliz), Mordkommision und ganz oben der KGB. Demzufolge ist auch ein KGB-Offizier am Tatort: Major Pribluda. Der KGB ist für Spione und Staatsfeinde zuständig und überprüft die Ermittlungen der Mordkommision.
Ein genaues Datum gibt es nicht, aber die Handlung spielt wohl Ende der 70er Jahre/Anfang 80er Jahre, denn Breschnew ist Chef der KPdSU. Ich werde jetzt nicht groß etwas zur politischen Situation während dieser Zeit erzählen, wer will kann das bei Wiki nachlesen.

Sofort merkt man eigentlich, dass Renko und Pribluda sich überhaupt nicht verstehen. Der Major "verwüstet" mit seiner unprofessionellen Art sofort den Tatort und behauptet dann auch noch dem Inspektor einen Gefallen getan zu haben. Die Vorgeschichte der beiden wird dann auch ein paar Seiten weiter kurz skizziert: Bei einem früheren Mordfall hat Renko in einer Leiche eine Kugel gefunden, die er mit Pribludas Dienstwaffe in Verbindung bringen konnte. Auch weitere Nachforschungen brachten ihn auf den Major und er brachte es bis zum Staatsanwalt, der Pribluda anklagen wollte. Doch dann zog der KGB die Ermittlungen an sich.
Um sich dieses Mal aus Schwierigkeiten rauszuhalten, will Renko den Fall möglichst schnell an den KGB abgeben. Er macht also sehr viel Wirbel und leitet umfangreiche Ermittlungen ein um zu erreichen, dass der KGB ihm den Fall entzieht.

So wie es sich in den ersten Kapiteln liest, macht Renko den Eindruck eines fähigen Ermittlers, der seinen Verstand zu nutzen weiß und die Ermittlungen auch gut voran bringt. Er ist allerdings nicht sonderlich emotional (lässt sich bei der Begegnung mit Pribluda nichts anmerken) und scheint auch sonst eher zurückhaltend zu sein. Besonders bemerkbar macht sich das bei den Szenen mit seiner Frau. Die ist Lehrerin und anscheinend schon seit einiger Zeit unzufrieden mit der Ehe, unter anderem deswegen, weil Renko beruflich auf der Stelle tritt. Sie wirft ihm vor sich zu wenig zur Partei zu bekennen, was seiner Karriere schadet. Sie selbst ist anscheinend eine echte Opportunistin; öffentlich gibt sie die Anhängerin der Parteilehren, innerlich handelt sie aber den Vorschriften. Als Beispiel ist hier angeführt, dass sie die Pille nimmt, obwohl es offiziell die Aufgabe der Frau ist möglichst viele Kinder zu bekommen. Sie hat offensichtlich eine Affäre mit einem Kollegen (Schmidt) und Renko merkt das auch. Trotz all dieser Konflikte wirkt er sehr lethargisch und hat sich anscheinend damit abgefunden, dass seine Frau ihn bald verlässt.

Der Kriminalfall scheint erstmal nicht sonderlich interessant zu sein, bis Renko herausfindet, dass einer der Toten eine ausländische Zahnfüllung hatte. Er freut sich im ersten Moment, denn aus seiner Sicht ist das nun ein Fall für den KGB; Ausländer sind potentielle Spione. Doch zunächst muss er trotzdem selbst weiter Nachforschungen anstellen.

Man findet also 3 Handlungsstränge, die man weiter verfolgen wird. Zum einen der Mordfall an sich, der die Haupthandlung bildet, dann die Rivalität zwischen Renko und Pribluda und zum Schluss das Privatleben von Renko.


So, jetzt aber zur Diskussion Augenzwinkern

Was mir sofort auffällt, ist die Emotionslosigkeit, mit der Renko seine private Situation hinnimmt. Wie gesagt, man hat den Eindruck als hat er es hingenommen, dass seine Frau ihn betrügt und das auch gar nicht versucht großartig zu verheimlichen. In dieser Szenen mit seiner Frau wirkt er auf mich wie ein Roboter. Klar, er ist kein wilder Draufgänger sondern ein ruhiger Charakter, der mehr denkt, als es vielleicht gut für ihn ist. Aber da ist es etwas zu passiv. Ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber da hab ich mich innerlich ein wenig von Renko abgewendet. So wie er alles akzeptiert geht mir das schon sehr gegen den Strich. Wenn er etwas für seine Frau empfindet, dann sollte da doch mehr Emotion kommen.

Die Haupthandlung zieht sich erstmal etwas hin, die Ermittlungen gehen zwar zügig voran, aber was richtig konkretes gibt es erst mit den Tonbändern. Ich will jetzt hier auch nicht zu viel verraten, ich kenn das Buch ja noch ein wenig, deshalb warte ich auch erstmal, bis du deine Eindrücke kundgetan hast und werd dann darauf eingehen.

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Zitat:
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24.03.2012 11:25 BlackDragoon Megadeth ist offline E-Mail an BlackDragoon Megadeth senden eMail Beiträge von BlackDragoon Megadeth suchen Suchen Nehmen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Freundesliste auf Buddy Fügen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Kontaktliste ein ICQ
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Zitat:
Ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber da hab ich mich innerlich ein wenig von Renko abgewendet.

Ich weiss was du meinst und stellenweise ging es mir ähnlich. Grade im Bezug auf seine Frau, aber dann kam die Bemerkung von Natascha, bei der kleinen "Privatparty" bevor Renko Schmidt angreift. Sie wirft Arkadi vor, dass er im Grunde seines Herzens Sonja langweilig findet und sie gar nicht mehr liebt. Und ich finde da hat sie recht. Ich glaube deswegen er reagiert nur so emotionslos, weil es ihm eigentlich egal ist. Aber das Pflicht- und Verantwortungsgefühl, das er in seiner Arbeit so bedingungslos wahrnimmt, scheint ihm im Privatleben im Weg zu sein.
Ich sehe in ihm einen relativ anständigen und durchaus emotionalen Menschen. Finde es toll, wie Cruz das an den kleinen aber feinen Details immer wieder einfliessen lässt. Beispielsweise das alte Ehepaar im Riesenrad. Arkadi hat gesehen, dass sie frieren, weswegen er sich eine Fahrkarte gekauft und dafür gesorgt hat, dass es sich in Bewegung setzt.

Was mir btw. ziemlich gut gefällt an Cruz Smiths Stil ist, er gibt jedem seiner Charaktere ein besonderes Merkmal und schafft es in nur wenigen Worten ein genaues Bild von jedem einzelnen zu erzeugen.
Ich muss gestehen, ich bin mehr als positiv überrascht über den Schreibstil, der zwar an und für sich simpel aber mit den besonderen Finessen doch wieder äusserst gelungen ist.

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24.03.2012 20:30 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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Meine Zugfahrten zahlen sich wirklich aus, ich bin jetzt schon bei Kapitel 11. Langsam kommt Renko auch im Fall etwas voran. Die Tonbänder haben ihn ja praktisch darauf gestoßen. Osbournes Haare entlasten ihn zwar, aber ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, er ist irgendwie in den Fall verwickelt. Außerdem ist Osbourne nicht der Typ, der kleine Gauner selbst tötet, den Eindruck gewinnt man ja schon in der Szene im Badehaus.
Als Krimifan finde ich es etwas schade, dass man so früh schon erfährt, wer hinter all dem steckt. Aber bei Columbo hat man ja auch zu Beginn immer erfahren wer der Mörder ist und es ging dann eher um das Katz- und Mausspiel zwischen Täter und Ermittler. Ich weiß jetzt nicht, ob du Kapitel 11 schon durch hast, aber es deutet sich ja in Kaptiel 10 ein interessantes Gespräch zwischen den beiden an.

Spoiler
Der Tod von Pascha ist in meinen Augen auch etwas zu früh gekommen.
In meinen Augen kann man als Leser gar keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen und deshalb tut sein Verlust mir als Leser auch gar nicht weh. Da hätte es noch 2-3 Szenen mehr geben sollen um die Freundschaft zwischen den beiden zu festigen. Die Verhörszene war ganz ok, aber was mir in Erinnerung bleibt ist die etwas tölpelhafte Sache mit Fet, wo sie weder Fotos noch Tonbänder gemacht haben. Und auch emotional scheint sich wieder einmal bei Renko nichts zun tun. Während es bei seiner Frau noch halbwegs erklärbar ist, sollte ihm der Tod seines Freundes dann doch etwas nahe gehen. Die Figur hat viel Potential, das in meinen Augen leider verschenk wurde.
Schwer wiegt der Verlust nur deshalb, weil Renko jetzt ganz allein auf sich gestellt ist, denn nun macht ihm auch noch der Staatsanwalt Druck.


Die Begegnung mit dem unbekannten Amerikaner ist sein einziger Lichtblick, und als sich herausstellt, dass dieser ein Polizist ist, will sich Renko auch sofort mit ihm verbünden. Der Grund für dessen Verwicklung in den Fall ist ja schon abzusehen...

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31.03.2012 09:39 BlackDragoon Megadeth ist offline E-Mail an BlackDragoon Megadeth senden eMail Beiträge von BlackDragoon Megadeth suchen Suchen Nehmen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Freundesliste auf Buddy Fügen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Kontaktliste ein ICQ
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Zitat:
Osbournes Haare entlasten ihn zwar, aber ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, er ist irgendwie in den Fall verwickelt.

Dank den neusten Entwicklungen im Fall ist diese Theorie ja bestätigt worden. Obwohl ich mich nie wirklich mit dem Gedanken anfreunden konnte, dass Osbourne hinter den Morden steckt. Sehr wahrscheinlich täusche ich mich auch, selbst wenn Arkadis Schlussfolgerung Irina gegenüber ziemlich gut ist.
Mich hat die Tatsache, dass Jamskoi so tief da drin steckt viel mehr überrascht, damit hätte ich dann doch nicht gerechnet.
Mich hat ja die erste Begegnung zwischen Osbourne und Arkadi anfangs ziemlich missfallen, weil es für mich zu gewollt zufällig rüber gekommen ist. Dachte mir dann aber im Nachhinein, dass Jamskoi das wohl eingefädelt haben musste. Nur den Grund warum war mir bis jetzt schleierhaft. Könnte nämlich gut sein, dass Jamskoi Arkadi auf Osbournes Färte lockt, um seine eigenen Machenschaften zu vertuschen?
Ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich überhaupt keine Ahnung habe, welche Wendung eine Geschichte noch haben kann.

Zitat:
Die Figur hat viel Potential, das in meinen Augen leider verschenk wurde.

Anfangs hätte ich dir noch widersprochen, aber mittlerweile teile ich diese Meinung zu 100%. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte sich Cruz-Smith nicht entscheiden können in welche Richtung er seinen Charakter entwickeln lässt. Er ist total unberechenbar und handelt in gewissen Momenten so willkürlich wie in anderen absolut überlegt. Und das will dann wieder nicht ins Bild passen, das man sich anfangs und während des Verlaufs der Geschichte von ihm macht. Zumindest gehts mir so. ^^'

Zitat:
Die Begegnung mit dem unbekannten Amerikaner ist sein einziger Lichtblick, und als sich herausstellt, dass dieser ein Polizist ist, will sich Renko auch sofort mit ihm verbünden.

Was ihm mittlerweile ja auch gelungen ist, aber ob das wirklich ein Verbündeter ist ... wohl kaum. Und jetzt scheint er ihn ja sowieso wieder losgeworden zu sein.

Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt, wie sich der Tod von Pockennarbengesicht auf Renkos weitere Ermittlungen auswirken wird. Viel kann er ja sowieso nicht mehr machen, ihm ist ja jetzt aufgegangen, dass er quasi alleine dasteht.

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07.04.2012 16:44 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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Hab gerade Kapitel 20 beendet, das Finale steht also noch aus.

Die Handlung hat ja ganz ordentlich Fahrt aufgenommen, und deine Vermutungen bezüglich Jamskoi waren gar nicht mal so verkehrt. So verwirrend fand ich es aber nicht, es war einfach konsequent vom Autor diesen doch recht logischen Pfad zu verfolgen. Ich mag es bei Thrillern/Krimis auch überhaupt nicht, wenn dann plötzlich eine total unvorhergesehene Wendung eintritt und/oder nochmal eine neue Person eingefügt wird, nur um den Leser weiter an der Nase herumzuführen.
Spannend war eigentlich nur die Frage, wer steckt mit wem unter einer Decke. Ironischerweise sind nun die Leute vom KGB seine besten Freunde und seine einstigen Verbündeten stellen sich alle als Ganoven und Verräter heraus.

Die Geschichte mit Sonja wird auch nochmal kurz aufgeworfen; aber nach dem Abenteuer mit Irina und der Vorgeschichte war doch eigentlich klar, wie das ganze endet.
Generell hat mich der ganze Teil auf dem Landsitz irgendwie sehr verwirrt. Auf mich hat der Abschnitt so gewirkt, als wollte Cruz-Smith hier einfach schon mal ein paar lose Enden zusammenfügen, damit der Leser beim Finale nicht mehr zu sehr abgelenkt wird. Da musste ichmich dann doch etwas durchquälen beim Lesen.

Auch warum Renko und Irina solange am Leben gelassen werden erschließt sich mir nicht so recht. Wenn man die ganze Sache unter Verschluss halten will, warum lässt man die beiden Zeugen dann so lange schmoren? Ich hab das Ende nicht mehr ganz im Kopf, aber da werden die Fragen nicht so ganz beantwortet meine ich.

Zumindest aber ist endlich das Motiv voll aufgeklärt. Hat ja auch lang genug gedauert. Es wird ja lang genug über den Pelzhandel und das Zobelmonopol geredet, aber beim ersten Lesen (ist wohl schon 5 Jahre her) ist es mir trotzdem nicht so bedeutend vorgekommen. Der ganze Aufwand nur wegen ein paar Ratten! *hust* Hab damals erstmal bei Wiki nachgelesen was Zobel überhaupt für Viecher sind und dann aber schnell gemerkt, die Dinger sind wirklich teuer. Ist zumindest auch mal was anderes als die üblichen durchgedrehten Serienkiller, die sich abgedrehte Morde austüfteln. Hier gehts einfach nur um wirtschaftliche Interessen.

Da ich das Ende noch ein wenig kenne, werd ich hier keine Vermutungen mehr abgeben, aber du kannst ja mal deine Erwartungen schildern.
Fragen, die ich noch gern beantwortet hätte, wären warum eben Renko und Irina noch leben und warum jetzt ausgerechnet Renko nach Amerika reisen soll, damit geht man doch ein großes Risiko ein.

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14.04.2012 12:01 BlackDragoon Megadeth ist offline E-Mail an BlackDragoon Megadeth senden eMail Beiträge von BlackDragoon Megadeth suchen Suchen Nehmen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Freundesliste auf Buddy Fügen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Kontaktliste ein ICQ
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Zitat:
Ich mag es bei Thrillern/Krimis auch überhaupt nicht, wenn dann plötzlich eine total unvorhergesehene Wendung eintritt und/oder nochmal eine neue Person eingefügt wird, nur um den Leser weiter an der Nase herumzuführen.

Geht mir in dieser Hinsicht anders. Ich mag es nicht, wenn ich von Anfang weiß wer der Schuldige ist. Es sei denn, der Autor fädelt ein Katz und Maus Spiel ein, das die jagt nach dem Verbrecher wiederum spannend macht. Aber anders macht es mir keinen Spaß, besonders dann, wenn es zu offensichtlich ist und noch andere Alibiverdächtige eingefügt werden. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. *g*

Zitat:
Generell hat mich der ganze Teil auf dem Landsitz irgendwie sehr verwirrt. (...) Da musste ich mich dann doch etwas durchquälen beim Lesen.

Ich fand ihn einfach nur unnötig in die Länge gezogen. Und was mir in diesem Kapitel einmal mehr negativ aufgefallen ist: Vielfach wurden Dialoge und bestimmte Handlungen nur unzulänglich erläutert. Gut, vielleicht bin ich auch einfach zu doof um den tieferen Sinn Arkadis Handpistolen "Attentat" auf Nikita zu verstehen. Aber so wie es da geschrieben stand hätte ja irgendwie jeder darauf kommen müssen, was damit gemeint ist. Meh ... Gut, mag wirklich sein, dass ich einfach zu doof bin, aber ich mag sowas irgendwie nicht. Ich habe es lieber, wenn alles klar definiert ist, weswegen ich auch große Bogen um Bücher mache, die von der Interpretation ihrer Leser leben. Aber das ist ein anderes Thema.

Zitat:
Wenn man die ganze Sache unter Verschluss halten will, warum lässt man die beiden Zeugen dann so lange schmoren?

Hm, so wie es durch Pribluda und Nikita rüber kam, ging es darum die Identität und Souveränität der Staatsmacht zu bewahren. Denke selbst in einer kommunistischen Gemeinschaft macht es sich nicht gut, wenn plötzlich öffentlich bekannt wird, dass das ganze System anscheinend bis in die Wurzel mit Korruption verseucht ist. So lange es unter dem Mantel des Schweigens gehalten wird, dann interessiert man sich nicht dafür, man weiß zwar insgeheim, dass es gang und gäbe ist, aber der Mensch liebt und braucht es angelogen zu werden. Es entsteht ein seltsames Vertrauen. Wenn dann aber plötzlich offiziell wird, dass das System wirklich nicht richtig funktioniert, dann wird dieses Vertrauen in seinen Grundfesten erschüttert und was dann passiert, kann sich ja jeder denken.
Das einzige was mich erstaunt hat war, dass Arkadi und Irina so lange am Leben gelassen wurden. Bis zum Ende vom Kapitel 20, da hat sich dann ja zumindest das geklärt.

Da gibts aber noch was anderes, das mir auf der Seele lag: Jamskois Ende und die eingefädelte Falle von Osbourne. Also ich weiss nicht wie es dir ging, aber ich fand es viel zu inszeniert und sowas mag ich überhaupt nicht. Zog sich wirklich durch das ganze Buch, diese ganzen inszenierten Szenen. Angefangen bei Arkadis und Kirwills erstem "Zusammentreffen".
Fand es logisch nicht nachvollziehbar, dass Osbourne Arkadi so gut einschätzen konnte, um im Vornherein zu wissen, wie er handeln würde. Dafür erschien Renko im bisherigen Handlungsverlauf viel zu unberechenbar. Das da jetzt plötzlich ein Osbourne den Chefinspektor auf den Punkt durchschauen kann erschließt sich mir einfach nicht.
Was mich zusätzlich in diesem Kapitel gestört hat: Jamskois "Osbourne!" bevor er stirbt. Also theatralischer gehts wirklich nicht mehr xD Hat absolut nicht in die bisherige Stimmung reingepasst und wirkte daher einfach nur Fehl am Platz. So aber genug gemeckert xD

Ne ja, ich gehe davon aus, dass sie Arkadi und Irina benutzen wollen, um Osbourne eine Falle zu stellen und ihn so zu schnappen oder sogar zu liquidieren. Aber wie genau sie das machen wollen und warum sie ausgerechnet die beiden dazu brauchen, kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ausmalen.

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14.04.2012 16:02 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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Zitat:
Hm, so wie es durch Pribluda und Nikita rüber kam, ging es darum die Identität und Souveränität der Staatsmacht zu bewahren. Denke selbst in einer kommunistischen Gemeinschaft macht es sich nicht gut, wenn plötzlich öffentlich bekannt wird, dass das ganze System anscheinend bis in die Wurzel mit Korruption verseucht ist. So lange es unter dem Mantel des Schweigens gehalten wird, dann interessiert man sich nicht dafür, man weiß zwar insgeheim, dass es gang und gäbe ist, aber der Mensch liebt und braucht es angelogen zu werden. Es entsteht ein seltsames Vertrauen. Wenn dann aber plötzlich offiziell wird, dass das System wirklich nicht richtig funktioniert, dann wird dieses Vertrauen in seinen Grundfesten erschüttert und was dann passiert, kann sich ja jeder denken. Das einzige was mich erstaunt hat war, dass Arkadi und Irina so lange am Leben gelassen wurden. Bis zum Ende vom Kapitel 20, da hat sich dann ja zumindest das geklärt.


Das genau meine ich ja, warum lässt man die beiden am Leben? Wenn man das ganze unter den teppich kehren will, muss man die beiden einzigen Zeugen doch nur töten und fertig. Zumal man ja Renko schon als "Geistekranken" und Irina als Abweichlerin/Spionin usw. abgestempelt hatte.
Um Osbourne kann sich ja auch ein KGB-Spion kümmern, da muss man Renko doch nicht nach Amerika schicken (dem man außerdem viel weniger vertrauen kann als einem eigenen Agenten).


Zitat:
Was mich zusätzlich in diesem Kapitel gestört hat: Jamskois "Osbourne!" bevor er stirbt. Also theatralischer gehts wirklich nicht mehr xD Hat absolut nicht in die bisherige Stimmung reingepasst und wirkte daher einfach nur Fehl am Platz.


Aye, das war wirklich unnötig. Sowas kann man im Film machen, das gibt ein schönes Szenenbild wie er sich nochmal aufrichtet und dann schreit, aber im Buch wirkt sowas unpassend.


Zitat:
Jamskois Ende und die eingefädelte Falle von Osbourne. Also ich weiss nicht wie es dir ging, aber ich fand es viel zu inszeniert und sowas mag ich überhaupt nicht. Zog sich wirklich durch das ganze Buch, diese ganzen inszenierten Szenen. Angefangen bei Arkadis und Kirwills erstem "Zusammentreffen".


Ja, das sind in der Tat einige Zufälle zuviel. Auch das Renko grad im letzten Moment eintrifft, aber sowas ist dann wohl der Dramatik geschuldet. Solche kleineren Schwächen würde ich aber verzeihen, die kann man in jedem Buch finden. Eine fiktive Geschichte ist nunmal immer eine konstruierte Geschichte.

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Hm, es ist in der Tat nicht wirklich schlüssig. Es sei denn, sie haben während den Ermittlungen und mit den bisherigen Ergebnissen Arkadis etwas gefunden, bei dem sie überzeugt sind, dass nur Arkadi ihnen dabei helfen kann.
Aber selbst das ist mir persönlich zu weit hergeholt, da könnte man genauso gut behaupten, die Beamten hätten plötzlich Skrupel ...
Aber wer weiss, vielleicht wird man ja noch im Endspurt in New York aufgeklärt? Oder Aber Cruz-Smith beschränkt sich darauf, wie bisher, auf eine schwammige Erklärung.

Zitat:
Solche kleineren Schwächen würde ich aber verzeihen, die kann man in jedem Buch finden.

Ist wiederum ein Argument und ich glaube diese Meinung habe ich nur, weil ich von den Mumm-Geschichten von Terry Pratchett irgendwie verwöhnt wurde. Da wirkt nichts so offensichtlich zufällig, sondern die Spuren werden mithilfe guter, alter Polizeiarbeit gefunden *g*
Ausserdem muss ich gestehen, kenne ich zu wenige Krimis, um allzu gross zu kritisieren. Fands halt für meinen Geschmack ein paar mal zu oft.

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Edit: So, bin durch und muss gestehen. Ich war vom Ende etwas enttäuscht. Hätte ehrlich gesagt mehr erwartet und die Erklärung, warum Arkadi schliesslich in Amerika gelandet ist, fand ich mehr als fragwürdig, für einen Kriminalroman.
Aber vielleicht liegts auch nur an meinem anspruchsvollen Geschmack. xD Hätte mich aber wirklich mehr über ein spannendes Katz und Maus Spiel gefreut, als eine ziemlich kurze und sehr erfolgreiche Schiesserei (an der Zahl der Opfer gemessen *hust*).

Nun ja, es hat sehr vielversprechend angefangen und mich anfangs sehr gefesselt, aber dann hat die Qualität stetig abgenommen. Irgendwie.
Schade eigentlich.

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„Ich bin nicht in dem Sinne verrückt – Ich habe nur die Stromschnellen gewöhnlichen Wahnsinns bereits vor einer ganzen Weile passiert und rudere jetzt auf einem friedlichen See jenseits davon.“

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14.04.2012 16:53 Yuki Onna ist offline E-Mail an Yuki Onna senden eMail Homepage von Yuki Onna Website Beiträge von Yuki Onna suchen Suchen Nehmen Sie Yuki Onna in Ihre Freundesliste auf Buddy AIM-Name von Yuki Onna: - AIM YIM-Name von Yuki Onna: - YIM MSN Passport-Profil von Yuki Onna anzeigen MSN
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Nun ichmuss dir Recht geben, das Ende war wirklich etwas mau. Zumal in den letzten Kapiteln dann wieder eine ganze Hand voll neuer Wendungen geschehen, die im Prinzip aber nichts verändern. Nach dem Motto: viel erzählt, aber nichts gesagt.
Irina betrügt Renko, Osbourne betrügt beide, das FBI betrügt Osbourne und der KGB mischt natürlich auch noch mit....
Achja und die Polizei in Person von Kirwill ist auch mit von der Partie.

Trotzdem kommt es am Ende zum vorhersehbaren Showdown.

Außerdem leuchtet es mir immer noch nicht ein, warum der KGB nicht ein paar zuverlässige Agenten losschickt um Osbourne und den Zobeln auf die Schliche zu kommen.


Als fazit muss man wohl festhalten: gute Idee, guter Anfang aber dann am Ende nicht das Potential voll ausgeschöpft... Naja wenn wir irgendwann mal wieder einen Krimi/Thriller lesen hast du hoffentlich mehr Spaß.

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Zitat:
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24.04.2012 13:58 BlackDragoon Megadeth ist offline E-Mail an BlackDragoon Megadeth senden eMail Beiträge von BlackDragoon Megadeth suchen Suchen Nehmen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Freundesliste auf Buddy Fügen Sie BlackDragoon Megadeth in Ihre Kontaktliste ein ICQ
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